Cloppenburg „Familienfreundlichkeit wird in Cloppenburg groß geschrieben“, meint Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese. Deshalb sei die Stadt Cloppenburg von der Bertelsmann-Stiftung bereits am 1. Juli 2014 als „Familiengerechte Kommune“ auditiert worden.

Aber es geht immer noch besser. Deshalb will die Stadt jetzt ein „Lokales Bündnis für Familien“ gründen. Was das genau ist und wozu Cloppenburg ein solches Bündnis braucht – darüber informierte die Stadt am Dienstagabend mit Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion im Rathaus. Etwa 60 Besucher waren gekommen.

Einblick in die Arbeit

Zunächst sollten die Cloppenburger einen Eindruck davon bekommen, womit sich ein „Lokales Bündnis für Familien“ beschäftigt. So berichteten Vertreterinnen bereits existierender Familienbündnisse von ihren Erfahrungen.

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Ein solches Bündnis gibt es beispielsweise schon in Wiefelstede. Über die Arbeit der Initiative in der Ammerländer Gemeinde berichtete Sigrid Lemp. Es gehe dabei um die Ferienbetreuung, die Analyse der Kinderbetreuung und um die Veranstaltung von Aktionen wie beispielsweise der Wunschbaumaktion zu Weihnachten. Ähnliche Themen bearbeitet der Verbund familienfreundlicher Unternehmen im Oldenburger Münsterland, den Renate Hitz vorstellte. Die Initiative beschäftigt sich mit Fragen zur Kinderbetreuung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Verbund arbeitet in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta und hat 155 Mitglieder. Deutschlandweit gibt es 600 dieser Initiativen. Einen weiteren Aspekt brachte Andrea Hinrichsmeyer vom Diakonischen Werk Oldenburger Münsterland zur Sprache: Integration durch Bildung. Dazu stellte sie verschiedene Netzwerke vor.

Experten diskutieren

Im Anschluss tauschten sich die Experten in einer Podiumsdiskussion aus. Daran beteiligten sich zudem Sozialausschussvorsitzender Yilmaz Mutlu und Jutta Klaus von der Ehrenamtsagentur. Mutlu stellte fest, dass es schon viele Projekte dieser Art in Cloppenburg gebe. Zum Teil würden diese bereits überlappen. Daraufhin schlug Klaus vor, die unterschiedlichen Netzwerke zusammenzutragen und alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Treffen zu bewegen. Hitz vom Verbund familienfreundlicher Unternehmen betonte in diesem Zusammenhang, dass eine feste Zielsetzung formuliert werden müsse.

Ein Treffen bereits bestehender Initiativen in Cloppenburg hielt auch Bürgermeister Wiese für sinnvoll. Gleichzeitig betonte er, dass Cloppenburg schon jetzt gute Arbeit als familienfreundliche Kommune leiste und lobte die Ehrenamtsarbeit: „Wir haben in Cloppenburg gute ehrenamtliche Strukturen.“

Am Ende der Infoveranstaltung meldeten 21 Vertreter verschiedener Institutionen – plus Familienbüro und Rote Schule – ihre Bereitschaft an, am Aufbau des lokalen Bündnisses mitzuwirken.


     www.cloppenburg.de 
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