Cloppenburg Erstmals mit einer gleichberechtigten Doppelspitze geht der SPD-Ortsverein Cloppenburg die kommenden politischen Herausforderungen an. Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend im Hotel Schlömer wurden Lothar Bothe und Catja Kieselhorst als Vorsitzende gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Delegierten Silke Büscher-Thoben und Frank Teschner. Den Posten des Kassierers besetzt Guido Röding und den des Schriftführers Bernd Stallmann. Beisitzer sind Gloria Bachoco, Thomas Becker, Hannes Grein, Jan Oskar Höffmann, Cündi Koyun und Stefan Riesenbeck.

Der scheidende Vorsitzende Hans-Jürgen Höffmann betonte vor den Wahlen, dass der zukünftige Vorstand jünger und auch weiblicher sein solle. Er, wie auch sein Stellvertreter Franz-Josef Wilken, kandidierten nicht wieder für einen Vorstandsposten.

In seinem letzten Bericht als Vorsitzender sagte Höffmann, dass die SPD in Cloppenburg nun angekommen sei und eine wichtige Rolle spiele. Entgegen dem Trend habe es keinen Mitgliederschwund gegeben. Er zollte den Mitgliedern der SPD-Fraktionen im Stadtrat und im Kreistag großes Lob für die erfolgreiche Arbeit. „Ihr habt Akzente gesetzt“, sagte er.

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In Hoffmanns viereinhalbjährige Amtszeit fielen die Bundes- und die Landtagswahlen. Letztere seien erfolgreich im Gegensatz zur Bundestagswahl gelaufen. Bei den Kommunalwahlen 2016 habe man das historisch beste Ergebnis erzielt, hieß es. Die Versammlung dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für deren großes Engagement.

Zu Beginn der Versammlung hatte Sergej Kropotin vom Caritas Sozialwerk über das Beratungsangebot für Arbeitsmigranten referiert. Leider habe man genügend Fälle zu bearbeiten, sagte er, denn die Firmen seien „kreativ“, was die Gestaltung der Arbeitsverträge beträfe. Hauptsächlich ginge es in den Beratungen um Geld, meistens um den letzten Lohn, um Urlaubstage oder nicht bezahlte Krankheitstage. Viele seien ängstlich und fürchteten den Verlust des Arbeitsplatzes beziehungsweise auch Repressalien gegenüber mitarbeitenden Familienangehörigen. „Wir machen nichts, was die Klienten nicht wollen“, versicherte er.

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