Cloppenburg „Fortführung der Beratungsstelle für Arbeitsmigranten“ ist eine Beschlussvorlage betitelt, die die Gruppe Grüne/UWG an diesem Donnerstag, 17 Uhr im Kreissozialausschuss zur Debatte stellt. Es gehe darum, die zeitlich befristete Beratungsstelle für Arbeitsmigranten im Oldenburger Münsterland zu erhalten, deren Finanzierung nur bis Februar 2021 gesichert sei.

Der Landkreis Cloppenburg soll nach Ansicht der Grüne/UWG-Gruppe die Finanzierung der Beratungsstelle in Trägerschaft des Caritas-Sozialwerks St. Elisabeth (CSW) für weitere drei Jahre übernehmen. Die Verwaltung soll zudem beauftragt werden, sich in Gesprächen mit dem Kreis Vechta, dem Bischöflich Münsterschen Offizialat und dem Caritas-Sozialwerk für einen Erhalt der Beratungsstelle starkzumachen.

Die Politiker begründen ihren Beschlussvorschlag unter anderem damit, dass der Jahresbericht 2019 des Caritas-Sozialwerks St. Elisabeth einen steigenden Beratungsbedarf von Arbeitsmigranten feststelle. Für 2019 seien 276 Beratungsfälle verzeichnet worden, 2018 seien es 140 gewesen. Außerdem habe sich der Sozialausschuss bereits von der guten Arbeit der Beratungsstelle überzeugt.

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Die Beratungsstelle brauche nun Planungssicherheit, um ihr Personal halten zu können. „Da der Wohlstand unserer Region leider in Teilen auch auf Kosten der Werkvertragsarbeiter erreicht wurde, sollten wir uns besonders für menschenwürdige Arbeits- und Wohnbedingungen einsetzen“, so Grüne/UWG.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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