Cloppenburg Gemeinsam mit dem Cloppenburger Gartenplaner Antonius Bösterling hat sich jetzt die SPD-Ratsfraktion zu einem Ideenaustausch im Mehrgenerationenpark getroffen. Hintergrund des Treffens war die Kritik des Diplom-Gärtners am SPD-Antrag für den Stadtrat, die Wälle im Stadion abzutragen, um so eine höhere Einsehbarkeit von außen zu ermöglichen. Auf diese Weise wollte die SPD der zunehmenden Kriminalität entgegenwirken und den Einsatz eines Sicherheitsdienstes vermeiden. „An den Wällen hat sich ein Grünstreifen aus 30 Bäumen entwickelt, der Lärmschutz bietet, und Menschen mit Sauerstoff versorgt. Diese grüne Lunge muss bleiben“, sagte Bösterling bei einer Begehung.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte einen Beschlussvorschlag eingebracht, in dem die Verwaltung damit beauftragt werden sollte, die Wälle der ehemaligen Tribüne im Mehrgenerationenpark an der Friesoyther Straße abzutragen.

Klagen über Vandalismus

Hintergrund dafür waren Klagen über Vandalismus und Drogenvergehen im Schutz der Wälle. „Durch ein offen einsehbares Gelände wäre es der Polizei ohne großen Aufwand möglich, das Gelände regelmäßig zu kontrollieren. So könnten gegebenenfalls auch zusätzliche Kosten durch einen Sicherheitsdienst entfallen“, begründete die SPD ihren Beschlussvorschlag.

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Nun machten die Sozialdemokraten klar, dass sie die Ansicht Bösterlings teilen und sicherten zu, eine Abholzung der Bäume keinesfalls zu dulden. „Die Gefahr, dass die schützenswerten Bäume beim Abtragen der Wälle in Mitleidenschaft gezogen werden, ist offensichtlich zu groß. Das hat uns Herr Bösterling anschaulich erläutert. Für konstruktive Kritik können wir als Politik sehr dankbar sein“, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende Jan Oskar Höffmann.

„Wir hatten uns erhofft, dass die Altlasten abgetragen und gleichzeitig die Bäume bewahrt werden könnten. Aber die Experteneinschätzung ist unmissverständlich“, betonte SPD-Ratsherr Lothar Bothe. Der Rückbau der Wälle sei unter diesen Umständen daher keine Option mehr. Ihren Antrag würden die Sozialdemokraten nicht mehr weiterverfolgen.

Sicherheit erhöhen

Trotzdem wolle die Fraktion weiterhin die Sicherheit im Park erhöhen. Dieses Ansinnen teile auch Bösterling. Die Verwaltung solle daher beauftragt werden, die bislang nicht ausgeleuchteten Wälle mit einem Lichtkonzept aufzuwerten und für Grenzüberschreitungen unattraktiv zu machen.

Darüber hinaus solle die Möglichkeit einer Videoüberwachung durch Infrarotkameras außerhalb der Öffnungszeiten geprüft werden. Eine durchgehende Bewachung lehnt die SPD hingegen strikt ab. „Der Park soll ein sicherer Erholungsort bleiben. Aber wir wollen kein ,Big Brother’ im Park“, so Bothe.

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