Cloppenburg In zwei Mitteilungen hat der langjährige Cloppenburger SPD-Ratsherr Rolf Bornemann am Mittwoch seinen Austritt aus Partei und Fraktion erklärt. In harschen Worten verweist er darauf, keine Basis mehr für eine weitere Mitarbeit in der Fraktion zu sehen. Zudem betont Bornemann, dass er sein Parteibuch zurückgegeben habe. Gründe für seinen Schritt seien „unüberbrückbare Differenzen, Streit, Hinterhältigkeiten, Neid und Täuschungen“ seit der Kommunalwahl 2016.

Ein Ziel seiner Kritik ist der Stadtratsfraktionschef Jan Oskar Höffmann im Fall seines Vorgängers Adem Ortac, gegen den die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt. Höffmann und weiteren Genossen, darunter Stefan Riesenbeck und Franz-Josef Wilken wirft Bornemann „Vorverurteilungen“ und eine „Hetzjagd“ vor. Eine Zusammenarbeit mit den genannten Personen sowie mit weiteren Genossen wie Lother Bothe sei für ihn unmöglich, erklärt Bornemann. Dagegen zollt er anderen Sozialdemokraten, darunter Andreas Sonnenberg, Heinz Berg und Gloria Bachocco großen Respekt für ihre Haltung in Sachen Ortac. Seinen „Wählerauftrag“ will Bornemann weiter ausüben, jedoch außerhalb der SPD.

In einer Stellungnahme erklärt Fraktionschef Höffmann, die Partei habe Bornemanns Austrittserklärung zur Kenntnis genommen. Seine Ausführungen „lassen dabei aber Maß und Mitte vermissen und grenzen an Verleumdung“. Der Cloppenburger SPD-Vorsitzende Hans-Jürgen Höffmann ergänzt: „Das Kapitel ist für uns beendet.“ Weiter heißt es in der Stellungnahme, „man verspüre nun eine Art Befreiung und Aufatmen sowie den Beginn einer konstruktiven Fraktionsarbeit“.

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Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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