Cloppenburg Die neugegründete Bürgerinitiative „Pro Neurologie Cloppenburg“ hat eine Unterschriftensammlung für eine bessere neurologische Versorgung in Cloppenburg auf den Weg gebracht. Die Aktion beginnt an diesem Wochenende, heißt es von der Initiative. Im Frühjahr sollen die gesammelten Unterschriften dann dem niedersächsischen Sozialministerium übergeben werden – als breit aufgestellte Aufforderung, die Neurologie im St.-Josefs-Hospital Cloppenburg zeitnah zu realisieren.

30 Betten geplant

Hintergrund ist der Antrag des St.-Josefs-Hospitals Ende 2015 beim Land auf Einrichtung einer neuen neurologischen Hauptabteilung. 30 Betten sollen in der Neurologie zur Verfügung stehen. Bisher blockte die Gesundheitskommission – bestehend aus Krankenversicherungen, Ärztekammern und Politikern – dieses aber ab. Die Bürgerinitiative spricht von „Streit auf den politischen Ebenen“.

Aktuell seien große Teile des Landkreises Cloppenburg nicht optimal versorgt, Patienten hätten Transportwege von rund 45 Minuten bis zur nächsten neurologischen Fachklinik. „Dabei ist die Sache doch ganz klar”, sagen Fritz Rest und seine Mitstreiter von der jetzt neu gegründeten Bürgerinitiative: „Zeit ist Hirn. In jeder Minute ohne Behandlung sterben Nervenzellen, millionenfach. Nur kürzere Transportwege in eine nahe Fachabteilung erhöhen die Chancen auf Überleben und Genesung.”

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Viele Unterstützer

Deshalb fordert die Initiative, die von der Klinikleitung des Cloppenburger Hospitals beantragte Neurologie jetzt endlich zu beschließen. Um den Druck zu erhöhen, wurde nun die Unterschriftensammlung gestartet. Die Initiative werde von Kreislandfrauenverband, Feuerwehr, DRK, Kreishandwerkerschaft und Kreissportbund sowie niedergelassenen Ärzten unterstützt, heißt es von Fritz Rest.

Listen ausgelegt

Die Listen werden in vielen Arztpraxen und Einrichtungen ausgelegt. In der kommenden Woche werden außerdem Plakate aufgehängt. Die Unterschriften sollen dann bis zum 31. Januar 2020 gesammelt werden.

Wer Fragen dazu hat oder aktiv mitwirken möchte, kann sich gern melden, am besten per E-Mail an pro-neu-clp@web.de. Plakate und Listen oder auch digitale Muster zum Teilen in den sozialen Netzwerken werden gern zur Verfügung gestellt.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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