Barßel Als eine Frechheit bezeichnete der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Barßel, Ralf Lampen, auf der Mitgliederversammlung im Hotel Niehaus in Barßel, die Umstrukturierung der Polizeistation im Ort. Wie mehrfach berichtet, sind vier Beamte von Barßel zum 1. Oktober zum neuen Kommissariat nach Friesoythe gewechselt. „Das kann und darf nicht sein, dass die Station in Barßel nur noch tagsüber besetzt ist. Ich fordere, dass die Beamten in Barßel 24 Stunden an sieben Tagen vor Ort sind“, sagt Lampen. Er wolle das Gespräch mit dem Polizeipräsidenten suchen.

In seinem Bericht verwies Lampen darauf, dass er mehr junge Leute für den Eintritt in die CDU gewinnen möchte. Zwar sei die Mitgliederzahl mit 164 konstant, aber der Nachwuchs fehle. Im Hinblick auf die im kommenden Jahr anstehenden Kommunalwahlen forderte Lampen, dass nur Kandidaten aufgestellt werden sollten, die dann später auch im Gemeinderat die Interessen der Bürger vertreten. Lampen, der seit einem Jahr als Vorsitzender bei der Barßeler Union im Amt ist, möchte seine zukünftige Arbeit auf breite Füße stellen. Ihm schwebt ein schlagkräftiges Team für verschiedene Bereiche vor. Angefangen von Planungen, Erstellung eines Flyers, Betriebsbesichtigungen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei wurden Volker Aden und Hans Passmann aus Barßel sowie Mechthild Hartmann aus Harkebrügge geehrt.

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Eine lebhafte Diskussion löste die Flüchtlingspolitik aus, zu der Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley aus Garrel referierte. Die Diskussion zeigte, dass sich die Menschen vor Ort große Sorgen machen, wie es weitergeht. Günter Ludmann aus Elisabethfehn warnte davor, Turnhallen auf dem Land für die Unterbringung zu beschlagnahmen. „Dann geht das Gesellschaftsleben im Ort kaputt“, so Ludmann. „Wir werden an den Punkt kommen, wo es die Kommunen vor Ort nicht mehr leisten können“, warnte Barßels ehemaliger Bürgermeister Hans Budde. Mehr konkretes politisches Handeln und kein Herumgeeiere in der Flüchtlingspolitik forderte Hans Geesen aus Barßel. „Ansonsten ist Angela Merkel bald keine Bundeskanzlerin mehr.“

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