Cloppenburg Der Plan, ein Grundstück in dem neuen Staatsforstener Baugebiet „Östlich Garreler Weg“ gemeinsam mit einer Luftschutzröhre aus dem Zweiten Weltkrieg zu verkaufen, geht offenbar nicht auf. Das gab Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) am Montag bei der Ratssitzung bekannt.

Grünen-Fraktionschef Michael Jäger stellte daraufhin den Antrag, das Grundstück aus dem derzeit laufenden Vergabeverfahren herauszulösen und den Erhalt sowie die Pflege der Luftschutzröhre der „Arbeitsgruppe Bunkerfreunde Staatsforsten“ zu übertragen. Das rief den Staatsforstener Ortsvorsteher Wilhelm Luker auf den Plan. Er erklärte, dass sich den Großteil der Staatsforstener gegen den Erhalt des „Bunkers“ ausgesprochen habe. „Ihr beschließt, dass das Ding erhalten wird, und wir sitzen nachher damit“, so Luker. Zudem mache ein Herauslösen der Fläche und der damit verbundene Wegfall eines Bauplatzes die übrigen Plätze – Stichwort Infrastruktur – teurer.

Gegen den Jäger-Antrag sprachen sich 20 Ratsmitglieder aus, 13 stimmten dafür und eines enthielt sich. Das Ende des Vergabeverfahrens soll nun abgewartet werden, findet sich für das „Bunker-Grundstück“ kein Interessent, wird neu beraten.

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 Mehrheitlich hat sich der Rat zudem gegen einen SPD-Antrag ausgesprochen, die Eintrittspreise im Soestebad für Kinder und Jugendliche pauschal um einen Euro zu senken. Darüber hinaus lehnte der Rat auch die Einbeziehung von Hartz-IV-Empfängern in den Sozialhilfe-Tarif ab. Stattdessen wurde – wie auch schon im Fachausschuss – beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu gründen. Diese soll sich die Badpreisstruktur in Gänze ansehen.

 Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, die Kosten und die Möglichkeiten für eine kostenlose Kurzparkregelung („Brötchentaste“) und das so genannte Handy-Parken auszuloten. Hier können sich Parkplatz-Benutzer per Smartphone einen Parkplatz suchen, diesen bezahlen und gegebenenfalls auch verlängern.

 Der Marktplatz soll im Bereich nördlich der Münsterlandhalle attraktiver gestaltet werden. Das beschloss der Rat einstimmig bei einer Enthaltung.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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