Lastrup Da einige Maßnahmen zur Dorferneuerung durch Mittel der Städtebauförderung bezuschusst werden können, wurden Maßnahmen aus dem Dorferneuerungskatalog in eine höhere Priorität hochgestuft. Das beschloss der Arbeitskreis zur Dorferneuerung, der unter Leitung von Ehrenbürgermeister Josef Lübke in der Mensa der Oberschule tagte, in seiner jüngsten Sitzung. Zudem verzögert sich der Baubeginn für das Bürgerhaus, das Haus Meiners, voraussichtlich um ein halbes Jahr auf das Frühjahr 2018.

Arbeitskreissprecher Josef Lübke konnte neben den Mitgliedern des Arbeitskreises auch Bürgermeister Michael Kramer, die Landschaftsplanerin Stephanie Janning vom Planungsbüro IPW sowie Andreas Wegmann vom Planungsamt des Landkreises begrüßen. Lübke machte deutlich, dass durch die Möglichkeit, Maßnahmen zur Neugestaltung der Dorfmitte durch die Städtebauförderung mit zwei Dritteln der Kosten gefördert zu bekommen, der Katalog zur Dorferneuerung eine andere Priorität erlangen solle. So könnten etwa zehn Maßnahmen, die bisher im Ranking weiter hinten standen, in die höchste Prioritätenkategorie hochgestuft werden.

Das Gremium beschloss, dass die Verkehrsberuhigung der Kolpingstraße ebenso die höchste Prioritätsstufe erhalten soll wie die Gestaltung der Straße Am Apfelgarten, die Gestaltung des Brink und der Brinkstraße sowie der Wallstraße und Tannenstraße. Auch die vertiefende Untersuchung zur Barrierefreiheit, die Gestaltung des Pastors Busch und die Entwicklung eines Entdeckerpfads sollen vordringlich in Angriff genommen werden. „Wir werden für alle Maßnahmen Kriterien entwickeln, die die Möglichkeit bieten, diese Förderung zu bekommen. Wir stehen dabei im Wettbewerb mit anderen Gemeinden. Deshalb können wir uns jetzt nicht auf eine Maßnahme festlegen, sondern müssen sehen, welche die höchste Wahrscheinlichkeit hat, gefördert zu werden“, sagte Kramer.

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Zum geplanten Bürgerhaus, dem ehemaligen Haus Meiners, hat die Gemeinde einen Antrag auf Aufnahme in das Investitionspaket „Soziale Integration“ gestellt. Dieses Förderpaket bezuschusst geeignete Maßnahmen mit 90 Prozent. Zudem werden auch Personalkosten für drei Jahre gefördert. „Diese Förderung ist für uns natürlich interessant und deutlich besser, als die Zweidrittelförderung der Städtebauförderung. Die Entscheidung darüber, ob wir in das Förderpaket aufgenommen werden, soll Ende September fallen. Bis alle Bescheide offiziell werden und die Ausschreibungen erfolgt sind, können wir wohl erst im Frühjahr mit dem Bau beginnen“, informierte Kramer. Nach seinen Worten seien alle Ausschreibungsunterlagen vorbereitet.

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