Barßel Sie kommen aus Irak, Iran, Syrien, Somalia und Arabien. Allesamt Flüchtlinge, die geflohen sind vor Gewalt, Krieg und Terrorismus in ihren Heimatländen und Zuflucht und eine neues Zuhause in Deutschland suchen. Nicht wenige davon leben in den Gemeinden Barßel und Saterland.

Um diesen Asylbewerbern das Leben, den Einstieg in einen Beruf und die Integration zu erleichtern, hat die Bildungseinrichtung „Vita-Akademie“ mit Hauptsitz in Wittmund in den Geschäftsräumen des ehemaligen Uhrenfachgeschäftes Meiners-Hagen in Barßel Schulungsräume mit Unterstützung der Gemeinde Barßel eingerichtet.

Seit ein paar Tagen drücken nun rund 20 Flüchtlinge aus Barßel und dem Saterland dort die Schulbank – fünf Tage in der Woche von morgens bis zum frühen Nachmittag. Die „Vita-Akademie“ beschäftigt sich mit der Vermittlung von Arbeitssuchenden. „Für Asylbewerber aus den Krisenländern werden die Kurse über die Bundesagentur für Arbeit finanziert. Voraussetzung ist die „Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender“.

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„,Ankommen in Beschäftigung (AiB) – Integrationsorientierte Sprachförderung‘ lautet der Kurs in Barßel“, sagt Firmenchef Franz-Josef Kettmann. Dabei gehe es darum, dass die Teilnehmer zunächst einmal die Sprache lernen, die für einen entsprechenden Beruf relevant ist.

Rund vier Monate müssen die Teilnehmer in einem ersten Modul Theorie pauken. „In einem zweiten Abschnitt folgt nach der Theorie ein vierwöchiges Praktikum in den heimischen Betrieben, um einmal in den Beruf reinzuschnuppern. Dann sehen die Flüchtlinge, ob ihnen der Beruf zusagt“, erläutert Kettmann. „Bei diesem Kurs haben wir uns für kleine Orte entschieden. Die schienen uns unterversorgt. Wir wollten vor Ort Integration leben, damit die Teilnehmer nicht immer weite Strecken zurücklegen müssen. Kurzum gesagt: kurze Wege“, erklärt Dozentin Kerstin Dockmann, die in Barßel unterrichtet. Die Teilnehmer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren sind sehr motiviert. Einige könnten schon ein wenig Deutsch sprechen. Andere dagegen gar nicht. Aber man helfe sich gegenseitig mit „Händen und Füßen“ sowie mit Büchern und Bildern. „Mit wenigen Worten, wird vieles besprochen. Es geht einfach darum, dass wir fachbezogen unterrichten – Sprache und Schrift, die später im Beruf gefordert werden“, sagt die Dozentin.

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