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Cloppenburger Ortsumgehung
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CLOPPENBURG Seine letzte Predigt – „sie dauert heute etwas länger“ – in der Sankt-Augustinus-Kirche Cloppenburg am Sonnabend war für den scheidenden Dechanten Hartmut Niehues mehr eine Bilanz. Sie war bewegend und berührte die meisten Zuhörer in der voll besetzten Kirche.

Für Niehues gab es zwei große Themen: die Neugründung der Kirchengemeinde und der Konflikt mit seinem Vorgänger. „Dies ist mir sehr nahegegangen und vieles habe ich nicht für möglich gehalten“, sagte Niehues: „Dennoch hoffe ich auf einen klärenden Abschluss.“

Sein Dank galt allen Personen, die an einem Dialog und viel Transparenz an der Neugliederung der Sankt-Andreas -Kirchengemeinde mitgearbeitet haben. „Ich habe auch Verständnis für die Widerstände. Es braucht Zeit, mindestens eine Generation.“

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Auch dürfe ein Blick in die Zukunft nicht fehlen. So werde die Zahl der Priester und der Gläubigen sinken. „Ich lade alle Interessierten zu meiner neuen Aufgabe als Leiter des Priesterseminars ein. Es sind noch Plätze frei“, so der Dechant unter dem Applaus der Kirchenbesucher.

Als eine gute Einrichtung sieht er das neue Forum in der Stadtmitte. Ein weiterer Höhepunkt seiner dreijährigen Amtszeit war die Romwallfahrt mit 550 Teilnehmern. „Im Petersdom war es auch schön, aber hier ist es schöner.“ Angesprochen wurde auch die weitere Verwendung des Pfarrhauses der Sankt- Andreas-Gemeinde. Seit drei Jahren steht das Pfarrhaus leer. Jetzt ist nach Absprache mit der Denkmalpflege eine Renovierung geplant. Der Umbau wird voraussichtlich mehr als eine Millionen Euro kosten. „Es ist besser, wenn ich Ihnen das sage, ich gehe ja.“ Für Niehues kann die Kirche des 21. Jahrhunderts nur in Gemeinschaft weiterbestehen. „Ich werde sie vermissen“, sagte er an die Gläubigen gerichtet mit bewegten Worten.

Anschließend wurde der Dechant im Pfarrheim verabschiedet. Grußworte überbrachten Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese und der evangelische Pastor Andreas Pauly. Zuvor hatte sich Pfarrgemeindevertreter Paul Böckmann beim Dechanten für die gute und intensive Zusammenarbeit bedankt. Als Geschenk hatte er eine Glasarbeit mit den vier Türmen der Cloppenburger Kirchen überreicht. Anschließend verabschiedeten sich fast alle Besucher persönlich beim Dechanten. Dies war Niehues’ Wunsch gewesen.

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