Garrel /Höltinghausen Nach sechs Wochen Pause will der BV Garrel das Schlusslicht zum zweiten Mal besiegen. Der SV Höltinghausen möchte den Topfavoriten Hude/Falkenburg lange ärgern.

Handball, Frauen Oberliga: BV Garrel - HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Sonnabend, 19.30 Uhr, St.-Johannes-Straße). Nach Weihnachten, Neujahr und weiteren fünf tatenlosen Wochen des BVG treffen sich beide Teams – quasi zum Rückspiel – nun wieder. Garrel hätte unterdessen gerne gespielt, aber wegen des schier gnadenlosen Verletzungspechs, das den Kader wie Schnee in der Sonne schmelzen ließ, mussten drei Spiele verlegt werden, wofür Trainerin Birgit Deeben den Teams aus Oldenburg, Stade und zuletzt Dinklage sehr dankbar ist.

Nun aber, auch wenn Spielerinnen wie Alisha Aumann, Kerstin Möller, Christiane Hüls und Imke Hegeler ausfallen, muss sich Garrel wieder dem Kampf um den Klassenerhalt stellen, wenn das Schlusslicht aufkreuzt. Die Aufgabe ist klar: Wiederholung des 26:21-Hinspielerfolges, um den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Diese Aufgabe ist lösbar, zumal die beste HSG-Schützein Marissa Deters verletzungsbedingt ausfällt“, ist Garrels Trainerin Birgit Deeben zuversichtlich. Da sie mit Ellen Tiedeken, Katharina Roelfes und Lisa Möller drei Stammkräfte aus der Reserve sowie fünf A-Jugendliche im Kader hat, stellt sich zu Beginn die Frage, wie sich diese „Wundertüte“ verkauft. Da angesichts der personelle Lage in dieser Saison quasi jede Ersatzspielerin schon einmal beim Oberligisten aushalf, traut Deeben ihrem Team zu, vor allem die Tugenden des BV Garrel – schnelles Spiel nach vorne und gute Abwehrarbeit – auch erfolgreich umsetzen zu können.

HSG Hude/Falkenburg - SV Höltinghausen (Sonnabend, 17 Uhr, Schulzentrum Huder Bach). Wer nur fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter und Gastgeber Hude/Falkenburg hat, kann einiges vorweisen: unter anderem neun Siege aus zehn Spielen. Dass die Serie einem knallharten Belastungstest unterworfen wird, weiß SV Höltinghausens Trainer Wolfgang Roßberg, der allerdings das Hinspiel nur unglücklich mit 18:20 verlor hatte.

„Wir sind stolz auf unsere Leistungen, fahren sehr motiviert hin und haben Spaß an unserer Außenseiterrolle“, sagt Roßberg. Auch das privat bedingte Fehlen von Torjägerin Martina Hilgenberg, die hauptsächlich von Melanie Grafe vertreten werden soll, trübt die Vorfreunde auf das Spiel keineswegs.

„Warten wir ab, was auf uns zukommt“, setzt Roßberg auf die enorme Variabilität seiner Mannschaft. Der Favorit, der nach einem Jahr „Ehrenrunde“ zurück in die Regionalliga will, steht enorm unter Druck. Vor einer Woche unterlag die HSG in Wilhelmshaven mit 27:29 und ist somit gegenüber dem Rivalen VfL Stade mit einem Punkt ins Hintertreffen geraten. Da könnte ein selbstbewusster Außenseiter durchaus unangenehm werden. . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.