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Friesoythe Für die C-Junioren-Fußballer Hansa Friesoythes läuft es in der aktuellen Bezirksliga-Spielzeit bisher wie am Schnürchen. Nach 15 Begegnungen grüßt die Mannschaft von Coach Alexander Woloschin mit 40 Punkten und einem starken Torverhältnis (59:10) von Platz eins.

Das gute Torverhältnis kommt nicht von ungefähr und ist die Belohnung für harte Arbeit. Die Friesoyther arbeiten als Team gut gegen den Ball und sind im gegnerischen Strafraum brandgefährlich wie eine Klapperschlange. Treibende Kräfte bei der Torejagd sind der spielstarke Dzenis Gusinjac und der pfeilschnelle Daniel Butau.

Aber Woloschin ist weit davon entfernt, den Erfolg nur an zwei Spielern festzumachen. Er hebt lieber die gesamte Leistung der Mannschaft hervor. Dabei bezieht er den kompletten 18-Mann-Kader mit ein. „Es geht nur über eine geschlossene Teamleistung“, meint der Coach.

Nach einer laut Woloschin kleinen sportlichen Krise im Spätherbst letzten Jahres habe sich die Mannschaft wieder gefangen. „Wir haben eine gute Konstanz an den Tag gelegt.“ Vom Verletzungspech ist sein Team bisher weitestgehend verschont geblieben. Nicht spielfähig sind derzeit Bennet Koch (Adduktorenverletzung) und Luka Vogel (Knieprobleme).

Doch Hansas Trainer hat weder den Friesoyther Rathaus-Balkon für eine eventuelle Meisterschaftsfeier gebucht, noch setzt er seine Jungs mit irgendwelchen Titelambitionen unter Druck. Woloschin bleibt lieber auf dem Teppich. „Wir tun gut daran, konzentriert weiter zu arbeiten. Zumal wir von den letzten sieben Saisonpartien nur noch zwei Heimspiele haben“, so der ehemalige Zweitliga-Profi des VfB Oldenburg.

Neben dem schweren Restprogramm gibt es zudem noch mit dem VfL Oldenburg ein echtes Schwergewicht als ärgsten Konkurrenten im Kampf um Platz eins. Die Oldenburger haben nur einen Zähler weniger als die Friesoyther. „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich zeigen wird, wer den längeren Atem hat“, sagt Woloschin.

Zweimal wöchentlich bittet er seine Schützlinge zum Training. In der Vorbereitung seien es natürlich mehr Einheiten, so der einstige Spieler des BVC. Die Trainingsbeteiligung liege bei gut 80 Prozent. Trotz der guten Leistungen gibt es keinen Grund, die Füße hochzulegen. „Es gibt schließlich immer etwas zu verbessern“, sagt Woloschin und lacht.

Das Team setzt sich nicht nur aus Spielern aus der Eisenstadt zusammen, sondern auch aus Akteuren, die von auswärts kommen. „Ich sehe mich nicht als Erfinder des Fußballs, denn die Spieler, die wir zur C-Jugend Hansas zusammengeholt haben, haben in ihren vorherigen Vereinen eine gute Ausbildung genossen und sind sehr talentiert.“

Es mache ihm große Freude, mit Talenten zu arbeiten, so Woloschin. In seinem Trainerteam stehen mit Co-Trainer Trung Pham und Torwarttrainer Stephan Greten zwei Akteure, die selbst die Talentschmiede Hansas durchlaufen haben. „Das sind gute Jungs, mit denen ich gerne zusammenarbeite“, freut sich Woloschin über die Unterstützung. Im gleichen Atemzug lobt Woloschin die Unterstützung der Eltern. „Davor kann ich nur den Hut ziehen. Denn ohne die Unterstützung aus dem Elternhaus geht es nicht.“

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