Cloppenburg Die rund fünf-wöchige Wintervorbereitung des Fußball-Regionalligisten BV Cloppenburg neigt sich dem Ende entgegen. Gefragt nach einem Fazit erklärt BVC-Coach Jörg-Uwe Klütz, dass es vor dem Start ins Fußball-Jahr 2015 an diesem Sonnabend (14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion Norderstedt) bei der Zweitliga-Reserve des FC St. Pauli „schon noch einige Baustellen gibt“.

Vor zehn Tagen sei seine Stimmung noch deutlich besser gewesen. „In den Tests gegen die Oberligisten Uphusen und Hansa Rostock II hat die Mannschaft durchaus überzeugt“, so Klütz. Doch dann verschlechterte sich die in dieser Saison ohnehin permanent angespannte Personallage erneut. Stürmer Tim Wernke (Risswunde) und Tim-Pascal Wohlfahrt stiegen erst an vergangenen Montag ins Training ein und sind keinesfalls bei 100 Prozent Leistungsvermögen.

Gerrit Thomes macht einen Trainerschein und trainiert derzeit unter der Woche nicht mit. Noch länger fallen Torhüter Jannik Wetzel und David Niemeyer aus. „Speziell mit David und Jannik hatte ich fest gerechnet“, ärgert sich Klütz. Zudem plagen Bernd Gerdes hartnäckige Leistenbeschwerden.

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Noch immer Individualtraining absolviert Karim Raho. Da ist nur gut, dass der niederländische Leitwolf Kristian Westerveld nach wochenlanger Pause wieder angreift. „Kristian ist voll da“, so Klütz. „Wir sind Kummer gewohnt. Aber am Sonnabend werden wir schon irgendwie elf Mann auf den Platz zaubern“, übt sich Klütz in Galgenhumor.

Bestens zufrieden ist der Übungsleiter mit den beiden Winterzugängen Christian Meyer, der für den sich aus beruflichen Gründen verabschiedenden Stammkeeper Sigi John geholt wurde, und Christian Düker. „Auf der Torhüterposition mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Christian genießt unser vollstes Vertrauen.“ Und Düker stuft der 46-Jährige als „wertvolle Alternative ein“. Der vom SV Meppen auf eigenen Wunsch an die Friesoyther Straße gewechselte Varrelbuscher kommt für den Rechtspart in der Vierer-Abwehrkette in Frage.

Dass zahlreiche Konkurrenten auf dem Winter-Transfermarkt deutlich aktiver waren als der BVC, lässt Klütz derweil kalt. „Ob zahlreiche Wechsel auch mehr Punkte bringen, muss sich erst noch zeigen. Wir hätten ohnehin aus finanziellen Gründen nicht mehr machen können.“ In den 14 noch auszutragenden Partien erwartet der Artländer „14 Mal knallharten Abstiegskampf“.

Und auch für das Ende des Weges hat der langjährige Zweitligaprofi eine klare Vorstellung. „Ich werde mich nicht auf irgendwelche Eventualitäten verlassen. Mein klares Ziel ist, dass wir sportlich nach 34 Spieltagen über dem Strich stehen.“

Geht’s gut, dann hätten Klütz und sein Trainerpartner Mario Neumann ihr Ziel einmal mehr erreicht.

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