Vechta /Tübingen Auch Siege in „hässlichen Spielen“ sind schön – vor allem, wenn man vorher viermal in Folge verloren hat. Trainer Patrick Elzie hätte sich ein attraktiveres Spiel Rasta Vechtas bei den Tigers Tübingen gewünscht. Am Ende aber zählten nur die zwei Punkte. Nach dem 71:62-Erfolg der Basketballer des Bundesliga-Aufsteigers in Baden-Württemberg können die Verantwortlichen kräftig durchatmen (siehe auch Bericht auf Seite 16). Schließlich soll Elzie mit Rasta das schaffen, was ihm 2005 mit Tübingen gelang: ein Erstliga-Klassenerhalt.

Und im Kampf gegen den Abstieg sind Siege – es ist für Vechta der zweite und der zweite in der Fremde – in Kellerduellen bekanntlich besonders wichtig. Auch Tübingen hatte vor der Partie in fünf Spielen nur einmal gewonnen.

In Tübingen erreichte der Gast eine bessere Dreier-Quote als die Tiger – 32 Prozent gegenüber 19 – und eine starke Freiwurfquote. 13 von 15 Würfen von der Linie (87 Prozent) zeugen davon, dass die Vechtaer hochkonzentriert agierten – und durchaus nervenstark sind. Zumal sie vor allem in der Endphase einen Freiwurf nach dem nächsten versenkten.

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So haben sie nun ein Vier-Punkte-Polster zwischen sich und die Abstiegszone gelegt. Schließlich sind die Würzburg Baskets und die Eisbären Bremerhaven noch immer punktlos. Was ihnen nun noch zum Glück fehlt, ist der erste Sieg im heimischen Rasta-Dome. Der dürfte allerdings am kommenden Wochenende nicht so ganz einfach zu realisieren sein. Schließlich ist am Sonntag – wegen eines Berichts in der ARD-Sportschau schon um 16 Uhr – der amtierende Meister aus Bamberg in Vechta zu Gast.

Statistik

Tübingen Jonathan Wallace (10/2), Nils Mittmann (3/1), Aleksandar Nadjfeji (11), Rober Oehle (2), Alex Harris (21/2), Johannes Lischka (7/1), Bogdan Radosavljevic (2), Joshua Adam Young (5), Benjamin Simons (1).

Vechta Isaac Butts (7), Jacob Doerksen (8), Axel Jarchow (1), Daniel Krause (3/1), Flavio Stückemann (7/1), Dyllan Talley (10/2), Urule Igbavboa (4), Dirk Mädrich (10/2), Max Weber, Steven Esterkamp (3/1), Marcus Neal (8), Richard Williams (10/1).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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