Vechta /Quakenbrück Die Young Rasta Dragons sind mit einem Sieg in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL, U-16) gestartet. Im ersten von maximal drei Spielen des 1/16-Finales gewann das Kooperationsteam von Rasta Vechta und vom TSV Quakenbrück mit 84:70 (22:17, 21:14, 14:17, 27:22) gegen Higherlevel Berlin.

Gegen die so junge Spielgemeinschaft aus der Hauptstadt kassierten die Young Rasta Dragons in der Quakenbrücker Artland Arena gleich einmal zwei Dreier und lagen in der dritten Minute mit 2:6 hinten. Mehr als 100 Zuschauer sahen dann jedoch, wie das heimische Team von Head Coach Hanno Stein ab Mitte des ersten Viertels besser zurecht kam und durch Jegor Cymbal die Führung übernahm mit 11:10 (6.). Kurz vor der ersten Pause netzte Kilian Brockhoff dann noch gleich doppelt ein, und Dragons führten nach zehn Minuten mit 22:17.

Zunächst ließ sich Higherlevel Berlin aber nicht wirklich abschütteln. Die Hauptstädter kamen durch einen Dreier von Emil Jarasch zum 21:24 (12.) wieder heran. Danach gelang den Gastgebern ein Zwischenspurt, denn sie konnten sich nach weiteren Cymbal-Punkten in der 16. Minute erstmals eine zweistellige Führung erobern: 35:25. Fast schon unbeeindruckt konterten die Berliner, legten ihrerseits einen 6:0-Lauf hin. Jedoch gehörte den Dragons die Schlussphase der ersten Halbzeit und machten Punkte in Serie, gekrönt von einem Dreier Tim Reumanns zum 43:31-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel konnte Justin Onyejiaka zwei Threeballs nachlegen, das Stein-Team führte in der 24. Minute mit 50:35, war auf dem besten Wege, Spiel eins dieser Best-of-three-Serie zu gewinnen. Berlins Top-Scorer Luca Maximilian Stübel und Ismar Guskovic stemmten sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage.

Doch die Young Rasta Dragons hatten nun praktisch immer die Oberhand und gingen nach einem 57:48 noch mit einem Neun-Punkte-Plus in den Schlussabschnitt.

Den Sack endgültig zu machten Steins-Schützlinge gleich zu Beginn des vierten Viertels. Fünf Punkte in Serie von Noah Jänen, ein Dreier von Martin Kalu, die Dragons führten in der 33. Minute mit 65:48. Bis auf 22 Punkte bauten die Niedersachsen danach den Vorsprung aus (80:58, 37.). Damit war ein souveränen Heimsieg perfekt.

„Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Man hat der Mannschaft aufgrund der Besonderheit des Spiels die Nervosität angemerkt. Da fehlt es uns halt noch an Erfahrung. Aber alles in allem haben wir das Spiel trotz einiger Foul-Probleme gut kontrolliert. Ganz wichtig in diesen Play-Offs ist eben, dass wir keine Minute schlafen, sondern immer hellwach sein müssen. Dass wir jetzt mit plus 14 gewonnen haben, bedeutet für das Spiel zwei in Berlin auch gar nichts, alles ist weiterhin offen – und wir wollen den Deckel draufmachen“, sagte Head Coach Hanno Stein.

YRD: Onyejiaka (19 Punkte/4 Steals), Jänen (15), Cymbal (13/8 Rebounds), Brockhoff (13/8 Rebounds/2 Blocks), Peleda (8/10 Rebounds), Kalu (7), Reumann (3/5 Assists), Aidenojie (2), Elbers (2), Bühner (2), Lindt und Gappel.

Spiel zwei findet an diesem Sonntag, 17. März, um 12.30 Uhr in der John-F.-Kennedy-Halle (Teltower Damm 87-93) in Berlin statt.

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