Nordwestbahn streicht zahlreiche Fahrten am Abend
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Nordwestbahn streicht zahlreiche Fahrten am Abend

Vechta Dank einer überragenden Offensiv-Leistung hat Rasta Vechta am 17. Spieltag der Basketball-Bundesliga einen spektakulären 112:92 (27:23, 28:21, 28:27, 29:21)-Heimsieg über Ludwigsburg gelandet. 18 Dreier gelangen dem Aufsteiger, der in T.J. Bray (31 Punkte) den Top-Scorer der Partie stellte. 3140 Zuschauer im ausverkauften Rasta Dome bejubelten den sechsten Vechtaer Sieg in Serie.

Der Abend an der Pariser Straße nahm einen unerwarteten Verlauf. Da zwei der besten Defense-Teams der Liga aufeinander trafen, durfte eigentlich eher ein Low-Scoring-Game erwartet werden – stattdessen wurden insgesamt 204 Punkte erzielt. Und weil bei Rasta mit Austin Hollins (Muskelzerrung) und Michael Kessens (Virusinfektion) zwei Leistungsträger sowie Youngster Luc van Slooten (Sprunggelenk) nicht eingesetzt werden konnten, ging der bis dato Tabellenvierte alles andere als favorisiert in diese Partie.

Nach einem 2:6-Rückstand (2.) glich Rasta nach einem Steal durch Seth Hinrichs zum 6:6 aus. Die Vechtaer übten den bekannten Druck in der Defense aus, kompensierten dabei Schwächen im Rebound durch sieben Steals und führten nach dem ersten Viertel 27:23.

In Abschnitt zwei übernahm dann T.J. Bray das Kommando. Der Guard traf vier Dreier bei fünf Versuchen, kam in diesem Abschnitt auf überragende 17 Punkte und hatte zur Halbzeit auch schon vier Assists auf seinem Konto. Rasta legte dabei einen grandiosen 10:0-Lauf hin und baute die Führung auf 56:44 aus.

Einen Einbruch der nur zu acht angetretenen Vechtaer gab es auch in der zweiten Halbzeit nicht zu sehen. Auf sechs Dreier im zweiten Viertel folgte noch einmal exakt dieselbe Anzahl im drittem Viertel. Rasta lief nun richtig heiß, doch die Gäste setzten sich zur Wehr und verkürzten auf 65:77 (29.). Nun nahm Pedro Calles erstmals eine Auszeit. Mit Erfolg, denn Chris Carter traf in der 30. Minute mit Rastas 15. Dreier (!) des Abends zum 82:67.

Mit einem Dutzend Punkte Vorsprung durften die Vechtaer in den Schlussabschnitt gehen und stellten die Weichen in den ersten Minuten des letzten Viertels endgültig auf Sieg. Max DiLeo traf einen Dreier mit Brett zum 87:71 (31.), drei Minuten später blockte Rastas Kapitän den heranfliegenden Marcos Knight, und wieder DiLeo netzte ganz spektakulär einen Korbleger zum 95:77 ein (34.). Als Young dann in der 35. Minute mit dem nächsten Dreier das 100:77 besorgte, und Coach Pedro Calles übers ganze Gesicht strahlend an der Seitenlinie stand, war die Partie auch für jeden Skeptiker entschieden.

John Patrick (Ludwigsburg): „Gratulation an Pedro und seine Mannschaft! Es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Sie spielen mit soviel Enthusiasmus und Konzentration. Dazu die Atmosphäre hier, die war unglaublich gut. Wir wussten, dass Rasta sehr schnell, mit viel Energie und clever in der Verteidigung spielt. Leider haben wir selbst nicht das aufs Parkett bringen können, was wir zeigen wollten – Vechta hat uns dominiert.“

Pedro Calles (Vechta): „Aufgrund der personellen Situation war das heute natürlich ein besonderes Spiel. Über die gesamte Woche hin hatten wir nicht einmal zehn Spieler im Training, so dass wir nie Fünf-gegen-Fünf spielen konnten. Aber wir haben viel miteinander gesprochen, wie wir das hinkriegen und konnten uns tatsächlich noch verbessern.“

Vechta: Hollins (DNP), Carter (13 Punkte), Hinrichs (21), Herkenhoff (12/8 Rebounds), Bray (31/9 Assists), Nash (12), Young (17), DiLeo (6), Christen, van Slooten (DNP).

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