KREIS CLOPPENBURG Die Handballerinnen des SV Höltinghausen haben am Sonntag eine bittere Pleite einstecken müssen. Der Landesligist verlor beim TuS Aurich-Ost mit 24:42. Besser machten es die Landesklassen-Handballer des TV Cloppenburg II. Das Team von Spielertrainer Frank Heinen schlug die HSG Friesoythe mit 31:18.

Frauen, Landesliga: TuS Aurich-Ost - SV Höltinghausen 42:24 (21:12). Gegen den Tabellenzweiten besaß der SVH nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Gäste 2:11 hinten. „Schon zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden“, sagte Höltinghausens Coach Markus Meyer. Gerade gegen Aurichs Insa Hilbert hatte Höltinghausen kein Rezept. Sie schaltete und waltete nach Belieben. „Wir waren in der Abwehr zu schwach und haben aus dem Rückraum zu viele Gegentore kassiert“, meinte Coach Meyer ehrlich. Auf Seiten der Gäste wusste nur Claudia Lützenrath zu überzeugen. „Sie hat bis zuletzt gekämpft“, sagte Meyer.

SV Höltinghausen: Ela Meyer, Gerken – Heyer, Waack, Dorothee Meyer (2), Grafe (5), Lützenrath (7/5), Hilker (1), Hofmann (4), Hohnhorst (2), Möller (1), Böckmann (1), Lange (1).

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Männer, Landesklasse: TV Cloppenburg II - HSG Friesoythe 31:18. In seiner ersten Analyse hielt sich die Euphorie von Cloppenburgs Spielertrainer Frank Heinen in Grenzen. „Ich bin ganz zufrieden“, sagte er. Wenige Sekunden später sprach er aber schon von einem „super Spiel“ seiner Mannschaft. Auch Friesoythes Coach Günter Witte gab zu, dass Cloppenburg zu Recht gewonnen habe. „Über die Höhe lässt sich allerdings streiten“, meinte er.

Die ersten Minuten der Partie waren noch spannend. Die HSG Friesoythe, die ohne Heiner Robbers antreten musste, agierte mit einer 6:0-Abwehr und blieb den Gastgebern stets auf den Fersen. „Dann haben wir aber stark abgebaut“, sagte Witte und kritisierte die Angriffsleistung als katastrophal. Beim TVC lief dagegen Tobias Vaske „nach einem kleinen Anpfiff in der Pause“ (Heinen) zur Höchstform auf und vollstreckte eiskalt. „Er hat in der zweiten Halbzeit ganz ordentlich gespielt“, hielt sich Heinens Lob aber in Grenzen.

Bei Friesoythe lief dagegen nichts mehr zusammen. Zu allem Überfluss sah Coach Witte in der 49. Minute noch die Rote Karte, mit der er selbst aber nicht einverstanden war: „Ich gebe ja zu, dass ich eine Heißdüse bin, die auch ’mal übers Ziel hinausschießt. Aber diesmal habe ich wirklich nichts gemacht“, beteuerte er seine Unschuld.

TVC II: Schönrock, Debbeler - Wolkov (2), Pister (1), Lüske (1), Breher (2), Vaske (13), Heinen (2), Otten (3), Abeln (1), Schewelow (6), Gadow.

HSG: Block (2), Grumbd (5), Tiedeken (1), Tuchscheerer (3), Hoffmann (1), Willmann (3), Weinobst (2), Schwertfeger (1).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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