LOHNE Das war harte Knochenarbeit: Doch die sollte sich am Ende auszahlen. Mit einem glücklichen, aber auch nicht unverdienten 1:0-Erfolg im Derby bei BW Lohne haben die Landesliga-Fußballer von Hansa Friesoythe am Sonntag zu den ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams aufgeschlossen. Das Tor des Tages vor 200 Zuschauern im Heinz-Dettmer-Stadion markierte Stefan Renken in der Nachspielzeit des erstes Durchgangs.

„Unsere Abwehr hat gut gestanden. Insgesamt machen wir aber noch zu viele Fehler. Lohne hätte einen Punkt verdient gehabt. Allerdings mussten wir mehrfach das erlösende 2:0 machen“, hielt Friesoythes Coach Predrag Uzelac seine Freude nach außen hin im Zaum. Bis zum Schlusspfiff hatte der neue Übungsleiter seine Stimmbänder nicht geschont und seine Spieler förmlich zum Sieg getrieben.

Nach drei Punkten für Hansa hatte es speziell in den ersten 25 Minuten nicht ausgesehen. Die ebenfalls stark unter Druck stehenden Lohner entfachten jede Menge Druck. Das erhoffte schnelle Tor gelang ihnen gegen viel zu passive Gäste aber nicht. Auch weil Hansa mit Fortuna im Bunde war. Nach einer Viertelstunde hämmerte Tobias Nietfeld den Ball aus 25 Metern ans Gebälk. Den Abpraller köpfte Rene Hemker freistehend am langen Pfosten vorbei.

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Ihren ersten Offensivakzent setzten die mit Stefan Renken anstelle des verletzten Dennis Höhne aufgelaufenen Friesoyther nach 29 Minuten. Christoph Fennen drosch zunächst einen Freistoß in Lohnes Mauer. Dann schnappte er sich das abprallende Spielobjekt, umkurvte zwei Lohner, um dann das Ziel um eine Handbreit zu verfehlen.

Lohne verlor in der Folge die Ordnung während Friesoythe bissiger und mutiger wurde. Das zahlte sich noch vor dem Seitenwechsel aus. Glänzend in Szene gesetzt von Fennen, entwischte Stefan Renken Lohnes Deckung und lupfte die Kugel überlegt am – aus seinem Tor stürzenden – Nicolas Hülsmann vorbei ins lange Eck (45+2). Uzelac nahm den ersten Hansa-Treffer unter seiner Regie ohne Regung zur Kenntnis. Offenbar ahnte er, dass ihm noch eine aufreibende Halbzeit bevor stehen sollte.

In der Tat legte Lohne wieder forsch los. Schon in der 47. Minute schlug Stefan Renken einen Schuss von Henning Wiggers von der Torlinie. Dann zielte Christoph Tapke-Jost nach einer feinen Einzelleistung haarscharf vorbei (58.). Weitere gute Lohner Möglichkeiten – die Friesoyther liefen trotz der Führung mehrfach in gefährliche Konter – ließen Niedfeld (67.) und Julius Liegmann (74.) aus.

In der Schlussviertelstunde mussten die Gastgeber ihrem hohen Aufwand kräftemäßig Tribut zollen. Zwangsläufig eröffneten sich Hansa nun Konterchancen. Geschickt vom eingewechselten Lando Matantu in Szene gesetzt, ließ sich Hansas Spitze Olaf Bock von Christian Bröring in letzter Sekunde noch abdrängen (80.). Es blieb spannend. Denn auch Matantu ließ in der dritten Nachspielminute eine „Hundertprozentige“ aus. Es folgten weitere 180 Sekunden. Lohne stürmte mit elf Mann. Friesoythes Bollwerk hielt aber dicht.  

Tor: 0:1 Stefan Renken (45+2).

Hansa Friesoythe: Greten - Michael Renken, Emden, Kunisch, Reiners (70. Schleining) - El-Arab, Mut - Stefan Renken (76. Matantu), Vogel, Fennen (90+ 1 Weifen) - Bock.

Sr.: Wendtland (Delmenhorst).

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