CLOPPENBURG Die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg wollen an diesem Sonnabend Platz zwei zementieren. Dazu benötigt die Mannschaft des Trainerduos Alexander Horst/Theo Niehaus einen Auswärtssieg gegen den TSV Bremervörde. Die Partie in der Tetjus-Tügel-Halle beginnt um 18 Uhr.

Allerdings stellen die Cloppenburger Verantwortlichen klar, dass ihre Mannschaft vor einer schweren Aufgabe steht. „Obwohl wir 8:2 Punkte auf dem Konto haben, haben wir bisher wenig erreicht“, sagt Teammanager Oliver Galeotti. „Big-Points“ gegen absolute Topteams habe die Mannschaft noch nicht eingefahren. „An diesem Wochenende hat sie die Möglichkeit, das zu ändern“, sagt Galeotti.

Ausrufezeichen setzen

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Niehaus stößt ins gleiche Horn. „Wir haben die Möglichkeit, ein Ausrufezeichen zu setzen. Aber dafür muss bei uns alles stimmen“, sagt er. Alle Spieler müssten über sich hinauswachsen. „Um da zu bestehen, brauchen wir bedingungslosen Kampf und ein gehöriges Quäntchen Glück“, sagt Niehaus. „Bremervörde ist Absteiger aus der Regionalliga und hat vor zwei Jahren noch in der Zweiten Liga gespielt. Da sollte allen klar sein, wo die Reise hingeht.“

Die Gastgeber haben wie Tabellenführer SG Achim/Baden keines ihrer vier Spiele verloren – dabei hatten die Bremervörder schon dreimal auswärts antreten müssen.

Starker Kader

Der Kader des TSV strotzt nur so vor Qualität. Mit Adnan Salkic, Tobias Birk, Krystian Brunkowsky, Jan Mangels, Jan Mühlich sowie dem aus Schiffdorf zurückgekehrten Kreisläufer Marcus Hölling und Benjamin Hagen (vom VfL Horneburg) verfügt das Team des mit allen Wassern gewaschenen Trainers Sasa Rajkovic über eine Vielzahl ehemaliger Zweitliga-Akteure. Hinzu kommen vier spielstarke ehemalige Horneburger, die vom sportlichen Leiter Peter Grote nach Bremervörde gelotst worden sind. Grote, ehemals Macher des VfL Horneburg, ist nach einer Schaffenspause wieder in den Handballsport eingestiegen und hat gleich ein Topteam zusammengestellt.

Zuletzt mussten die Bremervörder einige Rückschläge verkraften. Grotes Sohn Dennis und Rückraumschütze Chris Bode fallen auf unbestimmte Zeit verletzt aus. „Trotzdem ist Bremervörde in eigener Halle haushoher Favorit“, sagt Niehaus. „Wir treten nämlich beim angriffstärksten Team der Liga an. Da kommt Schwerstarbeit auf unsere Abwehr zu.“

Eine sattelfeste Defensive sei der Schlüssel zum Sieg, meint der Trainer. Zudem müsse man konzentriert und nicht überhastet abschließend. Außerdem gelte es, die Überzahlsituationen zwingend auszuspielen. „Überzahl ist für uns derzeit nicht unbedingt ein Vorteil“, sagt Niehaus. „Da vergeben wir einfach zu viele Chancen.“

Zu allem Überfluss muss Niehaus personell improvisieren. Sein Sohn Karl konnte in dieser Woche nicht trainieren (Schulterprobleme), sein Einsatz ist deshalb fraglich. Patrick Schlömer macht ein eingeklemmter Nerv zu schaffen. Ob er spielen kann, steht ebenfalls noch nicht fest. Florian Andresen muss weiter auf sein Saisondebüt warten. Sein verletzter Fuß muss noch geschont werden.

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