KREIS CLOPPENBURG Derbysieg für Heinen-Sieben: Die Landesklassen-Handballer des TV Cloppenburg II haben am Wochenende ihr Heimspiel gegen die HSG Friesoythe klar mit 30:22 (14:9) gewonnen. Derweil verlor Ligarivale BV Garrel bei der Reserve des TV Georgsmarienhütte mit 16:20 (8:9). Die in der Landesklasse spielenden Handballerinnen des SV Höltinghausen kassierten ebenfalls eine Niederlage. Sie mussten sich Falke Steinfeld mit 25:26 (15:11) geschlagen geben.

Landesklasse, Frauen: SV Falke Steinfeld - SV Höltinghausen 26:25 (11:15). Die Höltinghauserinnen reisten mit großen Personalproblemen zum Spitzenreiter. Kerstin Hilker und Mareike Wessendorf waren privat verhindert. Katharina Heyer, Sandra Niehaus und Steffi Waack fehlten verletzungsbedingt. Trotz der Ausfälle spielten die Höltinghauserinnen groß auf. Angetrieben von Kerstin Wichmann, Christin Klein und Torfrau Ela Meyer ging es mit einer 15:11-Führung in die Halbzeitpause.

Die Überlegenheit des SVH setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Bis zehn Minuten vor Spielende führten die Gäste stets mit einem Drei-Tore-Vorsprung. Dann brachten einige strittige Schiedsrichterentscheidungen die Falken auf die Siegerstraße und das Höltinghauser Trainergespann Torsten Landwehr/Wolfgang Roßberg auf die Palme. „Falke hat neun Siebenmeter erhalten – wir nur zwei, obwohl Tatjana und Eugenia Hofmann mehrfach regelwidrig am Torabschluss gehindert wurden. Die Schiedsrichterleistung war einfach nur schlecht“, schimpfte Landwehr wie ein Rohrspatz. Am Ende verloren die Höltinghauserinnen nach einer starken Leistung mit 25:26.

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SV Höltinghausen: Meyer, Brinkmann - Böckmann, Klein (5), Eugenia Hofmann (5), Tatjana Hofmann (9), Lange (1), Wichmann, Hilker (2), Hohnhorst (3), Kalvelage, Wulfers, Greten, Möller.

TV Georgsmarienhütte II - BV Garrel 20:16 (9:8). Garrel begann bärenstark. Die Gäste gingen mit 7:3 in Führung. „Aber dann ist uns nur noch wenig gelungen“, sagte Garrels Spieler Holger Brunnberg. Das Team von Trainer Heiner Grotjan spielte plötzlich behäbig, die Abschlüsse waren nicht mehr platziert. „Hinzu kam, dass die Abwehr längst nicht so effektiv war wie in den letzten Spielen“, sagte Brunnberg. Zur Pause lag Garrel aber nur 8:9 zurück.

Doch es wurde nicht besser. Georgsmarienhütte baute die Führung auf 13:10 aus. Nun rissen sich die Gäste zusammen. Prompt glichen sie aus (14:14). In der Schlussphase machte es sich jedoch bemerkbar, dass den Garrelern die Alternativen auf der Bank fehlten. Die Kraft ließ nach. Georgsmarienhütte gab dagegen noch einmal Gas und gewann 20:16.

BV Garrel: Tebben - Siemer (6), Otten (5), van Schaik (2), Burhorst (2), Untiedt (1), Meyer, Marks, Brunnberg.

TV Cloppenburg II - HSG Friesoythe 30:22 (14:9). Verdienter Sieg für Cloppenburgs Oberliga-Reserve: Die HSG war am Sonnabend kein gleichwertiger Gegner: „Im Hinspiel haben uns die Friesoyther noch vor große Probleme gestellt. Diesmal war früh klar, dass wir die Partie gewinnen werden“, sagte Cloppenburgs Spielertrainer Frank Heinen.

Friesoythes Handballer hielten nur bis zum 3:3 mit. Dank eines Zwischenspurts zog Cloppenburg auf 6:3 davon. Zur Pause führte der TVC 14:9. Diesen Vorsprung bauten die Cloppenburger, die mit Johannes Wilhelm einen überragenden Torwart in ihren Reihen hatten, nach dem Wechsel kontinuierlich aus.

Spätestens beim Stand von 27:17 für Cloppenburg war die Partie entschieden. „Danach haben wir die Zügel ein wenig schleifen lassen“, sagte Heinen. Der Sieg seiner Mannschaft war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

TV Cloppenburg II: Wilhelm, Steller - Wolkov (5), Deeken (4), Lüske (2), Breher (1), Heinen (3), Schröder, Otten (5), Arkenau, Abeln, Vaske (7), Gerhards (3).

HSG Friesoythe: Sahir, Gradt - Block (2), Grumbd (6), Robbers (3), Tuchscheerer (3), Ording (1), Schwerdtfeger (1), Weinobst (1), Willmann (4), Tiedeken, Hoffmann (1), Woidke.

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