CLOPPENBURG CLOPPENBURG/OG - Nach zwei Siegen in Folge haben die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg am vergangenen Sonnabend in eigener Halle einen Punkt abgegeben. Gegen die HSG Wilhelmshaven hieß es am Ende 23:23. Damit belegt der TVC zwei Runden vor Saisonschluss Rang sieben mit einem Zähler Rückstand auf Platz fünf.

Die Cloppenburger hätten durchaus beide Punkte einsacken können, doch rund acht Sekunden vor dem Abpfiff der souveränen Schiedsrichter Tim Buchmann und Ralf Ertelt markierte Wilhelmshavens Maik Pentzien den Ausgleich. Die Zeit reichte nicht mehr für den TVC, um den Siegtreffer zu markieren. Angesichts des Spielverlaufs ist dieses Remis absolut gerecht, und deswegen hielt sich der Ärger im Cloppenburger Lager auch in Grenzen. „Die Punkteteilung ist okay. Wir waren fast schon am Boden, aber da hat die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft und sich aus dem Schlamassel gezogen“, war TVC-Trainer Andreas Roßberg nach dem Spiel sehr zufrieden.

Im ersten Durchgang begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe. Das Spiel war geprägt von kompromissloser Abwehrarbeit und dem Auslassen bester Chancen auf beiden Seiten. Besonders im Überzahlspiel zeigte der TVC zu wenig Entschlossenheit und Cleverness und kassierte einfache Gegentreffer. „Heute war es fast eine Strafe für uns, wenn die HSG auf die Strafbank musste, denn in Überzahl lief es bei uns gar nicht“, fand Roßberg ein weiteres Haar in der Suppe.

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Nach dem Seitenwechsel wollte der TVC aggressiver und taktisch versierter die Angriffe ausspielen, doch genau das Gegenteil trat ein. Technische Fehler der Cloppenburger nutzten die Wilhelmshavener, um nach einer 12:11-Führung zur Pause mit 16:11 in Front zu gehen (38.). Die Gastgeber fanden in dieser Phase kein Mittel, das Abwehrbollwerk der HSG zu knacken. Das Zeichen zur Aufholjagd gab Enno Rüscher mit dem 12:16, doch die Gäste wehrten sich vehement bis zur eigenen 20:16-Führung (48.). Und auch beim 22:19 sah noch alles nach einem Wilhelmshavener Sieg aus, doch nun legte der TVC nach.

In der Abwehr rührte das Heimteam noch mehr Beton an und konnte sich dabei auch auf Torhüter Ulf Duda verlassen. Sechs Minuten vor Schluss traf Christian Koslowski zum 20:22, und jetzt witterte auch das Publikum, dass etwas möglich ist. TVC-Mittelmann Alexander Horst trieb seine Mitspieler energisch an. Karl Niehaus sorgte mit einem Doppelschlag – ein Tor davon per Kempa-Trick – für den Ausgleich (58.), und Holger Willus gelang mit dem 23:22 gar die Führung (60.). Doch zum Sieg reichte es nicht. „Als der TVC zum Ende hin mächtig aufdrehte, dachte ich schon, dass wir hier verlieren. Den Punkt haben wir uns dann aber auch redlich verdient“, sagte HSG-Coach Jörg Rademacher.

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