Cloppenburg Die Erhöhung der Beiträge, Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie die Auszeichnung verdienter Sportler: Das waren die Höhepunkte der Generalversammlung des TV Cloppenburg (TVC) am Montagabend im Hotel Schlömer.

Vorsitzender Dr. Heinz Wessmann eröffnete die schwach besuchte Veranstaltung. Zu Beginn stellte er die Leistung von zwei jungen Leichtathleten heraus und und überreichten ihnen Präsente. Bennet Neumann wurde im Dreisprung zweifacher Landes-Meister in seiner Altersklasse. Talea Prepens errang in Bremen in ihrer Altersklasse deutsche Meistertitel über 100 Meter und im Blockmehrkampf Wurf. „Ich denke, wir dürfen von Euch noch einiges erwarten“, sagte Wessmann. Beim Tagesordnungspunkt Auszeichnungen erhielten Ingrid Bröring und Ludwig Middendorf, die dem TVC seit 50 Jahren angehören, goldene Ehrennadeln.

Mit 2383 Mitgliedern ist der TVC der größte Sportverein im Landkreis Cloppenburg. Seit 2015 sind 66 Personen hinzu gekommen. Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter beläuft sich auf sieben Übungsleiter. Hinzu kommen 58 bezahlte Mitglieder und 30 Angestellte (mit Spielern).

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Die Kostenstruktur entspricht laut Wessmann der eines Großvereins, die Einnahmen kämen dagegen dem eines Kleinvereins gleich. Es fehle in Cloppenburg mindestens eine Turnhalle. So gibt es beim Kinderturnen einen Aufnahmestopp, und Sportarten wie Basketball mussten abschlägig behandelt werden. Zudem treiben 50 bis 60 Asylbewerber beim TVC unentgeltlich Sport. „Die Stadt ist bis jetzt nicht bereit, für die über 18-Jährigen einen Beitrag für unsere Integrationsarbeit zu bezahlen“, stellte der Vorsitzende fest.

Wegen des Platzmangels seien Gespräche mit Besitzern von Tennishallen geführt. Eventuell schaffen Unterstützung der Politik und Umbauten Abhilfe. Die Gespräche mit der Stadt in Sachen Leichtathletikanlage auf dem Gelände von BW Galgenmoor verliefen positiv. „Wir sind am Ball und werden mit dem notwendigen Druck auf die politischen Gremien nicht nachlassen“, so Wessmann.

2017 wird der TV Cloppenburg 125 Jahre alt. Gefeiert werden soll am 2. September in der Stadthalle und im Stadtpark. Anschließend legte der Vorsitzende eine Präsentation der Abteilungen vor. Fast alle konnten ihren Mitgliederbestand halten, oder erhöhen.

„Wir kommen um eine Beitragserhöhung nicht herum“ sagte Marion Kallage, zuständig für die Finanzen des Vereins. Allein durch Lohnkosten ergäben sich erhebliche Belastungen. Nach einer kurzen Debatte fiel der mehrheitliche Beschluss, die monatlichen Beiträge zum 1. Juli 2017 um 50 Cent für Kinder (bislang 4,50 Euro), einen Euro für Jugendliche (bislang sieben bzw neun Euro) und drei Euro für Erwachsene (bislang zwölf Euro) zu erhöhen. Der Familienbeitrag soll pro Monat um zehn Euro (bislang 20 Euro) steigen. Die letzte Erhöhung war im Januar 2011.

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