Cloppenburg Die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg haben am Samstag das Spitzenspiel in eigener Halle gegen die HSG Barnstorf-Diepholz in den Sand gesetzt. Sie unterlagen 25:32 (12:19).

Die TVC-Halle an der Schulstraße platzte bereits eine halbe Stunde vor Spielbeginn aus allen Nähten. Bis zum Anpfiff der Partie hatten sich nach offiziellen Clubangaben rund 600 Zuschauer in der Halle versammelt. Es war also alles angerichtet für einen echten Liga-Kracher. Doch der TVC kam in der ersten Halbzeit nicht auf Touren. „Wir haben nur wenig von dem umgesetzt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten“, sagte ein enttäuschter Cloppenburger Trainer Adrian Hoppe später auf der Pressekonferenz zur Leistung seiner Schützlinge im ersten Abschnitt.

Schnell Linie verloren

Die TVCer verloren schnell die Linie. Sie leisteten sich zu viele Aussetzer. Darüber hinaus agierten die eingesetzten Torhüter David Albrecht und Niklas Planck glücklos, während auf der Gegenseite Donatas Biras stark hielt. Der Litauer mit Länderspiel- und Champions League-Erfahrung entschärfte im ersten Abschnitt neun gegnerische Angriffe. Zur Pause gingen die Gäste mit einer nicht unverdienten 19:12-Führung in die Kabine.

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Eine denkwürdige Halbzeitpause übrigens, denn während die Trainer ihre Mannen in den Kabinen auf die zweite Hälfte vorbereiteten, bevölkerten gut 50 Kinder die Spielfläche, spielten Handball, Ticken oder tollten zur Hallenmusik herum. Die verbliebenen Akteure der Teams, die die Pause nutzen wollten, um sich warmzuhalten, wurden von den Talenten gleich mit in die Spiele „eingebunden“.

So entstanden witzige Szenen. Vor allem dann, wenn die Handballer mit den Knirpsen verhandelten, um den Raum vor dem Tor freizubekommen, um noch ein paar kernige Würfe auf ihr jeweiliges Tor zu machen. Dieses Vorhaben haute jedoch in den meisten Fällen nicht hin, denn die Kinder waren voll in ihrem spielerischen Element. Doch die Handballer nahmen es mit Humor, und betrieben somit eine gute Werbung für ihren Sport.

Ausgeglichene 2. Hälfte

In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste unterdessen den Cloppenburgern mehr Luft zum Atmen. Doch eine große Aufholjagd des Gastgebers blieb aus. „Ich kann der Mannschaft nach dem Seitenwechsel keinen Vorwurf machen. Sie hat das Spiel ausgeglichen gestaltet. Aber das nützte nichts mehr, da wir das Spiel im ersten Abschnitt verloren haben“, meinte Hoppe.

Stärkster Akteur der gastgebenden Cloppenburger war Nils Buschmann, der mit Beginn der zweiten Halbzeit im TVC-Kasten stand. Buschmann hielt bärenstark, zeigte elf Paraden, darunter einige spektakuläre Paraden mit dem Fuß.

Aufgebot TV Cloppenburg: Albrecht, Planck, Buschmann – Siemer, Koellner (1), Niehaus (5/5), Harms (5), Witt, Koopmeiners, Becker (2), Freese (7), Schmidt (1), Xhafolli (2), Gerasimow (2).

Siebenmeter: TVC (5/6), HSG (2/3).

Zwischenstände: 1:3, 2:5, 4:10, 6:14, 8:17, 12:19 (Hz) – 13:22, 15:25, 17:26, 19:27, 24:30, 25:32 (Endstand).

Schiedsrichter: Tobias Bunselmeyer (HSG Varel-Friesland) und Jacques Roux (TV Bissendorf-Holte).

Zuschauer: 600.

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