EMSTEKERFELD Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Emstekerfeld haben ihre Tribüneneinweihung mit einem „Schützenfest“ gefeiert. Die Elf von Trainer Paul Jaschke bezwang am Sonnabend zu Hause den SV Höltinghausen mit 7:1 (3:0). Der SVH muss nun die zweite Klatsche innerhalb weniger Tage verdauen: In der Vorwoche hatte der Aufsteiger daheim gegen SW Osterfeine 1:7 verloren.

Früh hatte sich angedeutet, dass es Höltinghausen erneut schwer haben würde. In einer unruhigen Anfangsphase, in der beide Teams hektisch agierten und sich jede Menge Fehlpässe leisteten, verletzte sich Julian Blanke an der Leiste. Er musste schon in der achten Minute vom Feld. Nur 120 Sekunden später klingelte es im Höltinghauser Gehäuse. Ein Querschläger von Felix Wilken war über Umwege bei Sascha Thale gelandet, der zum 1:0 für die Gastgeber einnetzte. Fünf Minuten später jagte Salih Darilmaz den Ball aus der Distanz knapp über das Höltinghauser Tor (15.).

In der 17. Minute wurden die Gäste zum ersten Mal gefährlich: Florian Sieverding hämmerte einen Freistoß an die Latte des Gastgeber-Gehäuses. In den folgenden Minuten machte die Abwehr der Hausherren keinen sicheren Eindruck. So ließ sich etwa Tugrul Sahin den Ball von Christoph Cebulla wegschnappen. Der sauste wie ein ICE davon, um den Ball mit der Pike Zentimeter am linken Pfosten vorbeizuschießen (18.).

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Die Emstekerfelder schüttelten sich einmal kurz und gingen selbst wieder in die Offensive. Björn Fresenborg (27.) hätte erhöhen können, bekam den Ball aber drei Meter vor dem Tor nicht unter Kontrolle. Acht Minuten später war es dann doch passiert: Der völlig freie Thale hatte zum 2:0 eingeköpft.

Und die nun deutlich überlegenen Gastgeber legten nur 60 Sekunden später noch einmal nach: Christian Alfers sorgte nach einer tollen Kombination über Thorsten Kaiser und Stefan Backhaus für das 3:0.

In der Pause schwante Höltinghausens Anhängern bereits Böses. Sie diskutierten an der Bratwurstbude darüber, ob ihr Team nicht doch noch zu grün hinter den Ohren sei. Einige sahen schon die nächste Klatsche auf ihre Mannschaft zukommen.

Die düsteren Prognosen sollten sich bewahrheiten: Es waren gerade sieben Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, da erhöhte Thale auf 4:0. Er verwandelte den fälligen Elfmeter, nachdem Christopher Robke Stürmer Fresenborg zu Fall gebracht hatte.

In der 62. Minute keimte kurz Hoffnung im Höltinghauser Lager auf. Cebulla hatte nach einer schönen Einzelaktion auf 1:4 verkürzt. Allerdings stellte der eingewechselte Volker Kliefoth vier Minuten später den alten Abstand mit einem direkt verwandelten Eckball wieder her. Zwar hatte der Stadionsprecher dessen Bruder als Torschützen ausgemacht, der stellte allerdings nach Abpfiff klar, dass er nicht mehr drangewesen war.

Auch mit der hohen Führung im Rücken ließ der Emstekerfelder Torhunger nicht nach: Volker Kliefoth (72.) und erneut Thale (87., Foulelfmeter) sorgten dafür, dass Höltinghausens Coach Leo Wieborg nach der Partie richtig angefressen war.

TuS Emstekerfeld - SV Höltinghausen 7:1 (3:0). Tore 1:0, 2:0 Thale (10., 35.), 3:0 Alfers (36.), 4:0 Thale (52., Foulelfmeter), 4:1 Cebulla (62.), 5:1, 6:1 Volker Kliefoth (66., 77.), 7:1 Thale (87., FE.).TuS Kordon - Alfers (74. Baade), Kaiser, Sahin, Torsten Kliefoth, Mieck (60. Volker Kliefoth), Witt (60. Thien), Fresenborg, Thale, Backhaus, Darilmaz.SV Bernd Wilken - Robke, Ulrich Johannes (79. Laing), Sebastian Knorr, Florian Sieverding, Peter Johannes, Felix Wilken, Kock, Cebulla, Blanke (8. Blömer/79. Wendeln), Tobias Sieverding. Sr.: Hohnhorst (Vechta).Zuschauer 150.Trainer-Stimmen Paul Jaschke Wir haben die Tore wunderschön herausgespielt und uns den Sieg verdient. Allerdings waren wir im ersten Abschnitt ab und zu unkonzentriert. Das müssen wir schleunigst abstellen.Leo Wieborg Es war zu merken, dass uns sechs Spieler fehlten. So haben wir gegen den TuS keine Chance. Das darf allerdings nicht als Entschuldigung dafür herhalten, dass wir selten dämliche Tore kassiert haben.    STT

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