Altenoythe /Emstek In buchstäblich allerletzter Minute haben am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des SV Altenoythe ihr Heimspiel gegen den SV Emstek 1:0 (0:0) für sich entschieden. Altenoythes Kapitän Stefan Brünemeyer erzielte in der Nachspielzeit das Tor des Tages (90+2).

Die Hohefelder liefen ohne ihre etatmäßige Offensivabteilung auf. Lando Matantu fehlte verletzt, während die angeschlagenen Bernd Lübbehüsen und Spielertrainer Steffen Bury erstmal auf der Ersatzbank Platz nahmen. Die Gäste mussten ohne ihren Stürmer Sebastian Sander (Rotsperre) auskommen.

Die Begegnung begann mit gut zehnminütiger Verspätung, weil es Probleme mit dem elektronischen Spielberichtsbogen gab. So musste am Ende der gute, alte Spielberichtsbogen mit der Hand ausgefüllt werden. Dann ging es endlich los. Altenoythe begann druckvoll. Bereits nach fünf Minuten vergab Kevin von Handorf aus kurzer Distanz. Emsteks größte Möglichkeit hatte Dennis Ruholt, der einen Schuss neben das Tor setzte (23.). Eine Minute später scheiterte Rafael Bastek an Emsteks Keeper Björn Klausing (24.).

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In der 39. Minute musste der SV Emstek das erste Mal wechseln. Johannes Pleye hatte sich am Mittelfuß verletzt, dafür kam Michael Niemann rein. Noch in der selben Minute kamen die Hohefelder zu einer Riesenchance: Ein Kopfball Marc Brünemeyers wurde auf der Linie geklärt. Den Abpraller köpfte von Handorf an das Lattenkreuz. Es blieb der letzte Aufreger im ersten Abschnitt.

Nach dem Seitenwechsel legten beide Teams kämpferisch noch einmal einen Zahn zu. Die erste Möglichkeit hatte der Gast: Dennis Vaske fand aber in Joscha Wittstruck seinen Meister (66.). In der Folgezeit wurde die Intensität in den Zweikämpfen noch höher. Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Dabei tat sich Altenoythes Philipp Menke hervor. Der 23-Jährige verdiente sich aufgrund seiner hervorragenden kämpferischen Leistung Bestnoten. Marc Brünemeyer stand ihm in nichts nach.

Nur Torchancen blieben Mangelware, obwohl die Altenoyther zum Ende hin mehr Druck nach vorne entwickelten. Dann kam es zur entscheidenden Szene: Eine von Bury getretene Ecke sorgte für Unordnung in Emsteks Abwehr. Die Gäste bekamen den Ball nicht weg. Nutznießer war der eingangs erwähnte Brünemeyer, der aus fünf Metern zum vielumjubelten Altenoyther Siegtreffer einschoss. Sein Tor verwandelte die Hohefelder Sportanlage in ein Tollhaus. Zwar ließ Schiedsrichter Tim Valkema noch einmal anpfeifen, jedoch war kurze Zeit später Feierabend.

Emsteks Trainer Ralf Pasch war tief enttäuscht. „Wir haben gut dagegengehalten. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, sagte er. Sein Gegenüber Bury war stolz auf seine Elf, die auf sieben verletzte Spieler hatte verzichten müssen. „Wir haben das Tor förmlich erzwungen und verdient gewonnen“, meinte der ehemalige Akteur Austria Lustenaus.

Tor: 1:0 Stefan Brünemeyer (90+2).

SV Altenoythe: Wittstruck - von Handorf (56. Bury), Müller, Cuper, Steenken, Menke, Marc Brünemeyer (62. Bensch), Abeln, Stefan Brünemeyer, Bastek, Banemann (80. Lübbehüsen).

SV Emstek: Klausing - Feldhaus, Pleye (39. Michael Niemann), Kunisch, Middendorf, Ruholt, Schnaase, Vaske, Nöh, Stefan Niemann, Bornhorst (80. Westerhoff).

Schiedsrichter: Tim Valkema (Emden).

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