Thüle /Steinfeld Statt Platz eins gab es dann doch nur einen Punkt: Die Fußballer des SV Thüle waren am Sonntagnachmittag kurz davor, die Tabellenspitze der Bezirksliga zu übernehmen. Aber das Team des Trainers Julian Lammers kassierte im Topspiel bei GW Mühlen in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand. Damit bleiben die Thüler Zweiter vor den punktgleichen Grün-Weißen und einen Zähler hinter SW Osterfeine, das sich zu Hause 2:2 von Frisia Goldenstedt getrennt hatte. „Ich weiß nicht, warum man hier sieben Minuten nachspielen lässt“, ärgerte sich Lammers. „Das Schiedsrichtergespann hatte nicht seinen besten Tag.“

Einen guten Tag hatten dafür die Thüler erwischt. Während Mühlen zunächst abwartend agierte, suchten die Gäste mit Erfolg den frühen Torerfolg. In der 16. Minute flankte Dennis Meyer in den Strafraum der Grün-Weißen, in dem Matthias Wedermann hinter seinem Gegenspieler lauerte, den Ball schließlich geschickt mit der Brust annahm und zur Gäste-Führung einschoss. „Damit hatten wir den Matchplan Mühlens durcheinandergebracht“, freute sich Lammers.

Der Gastgeber musste nun mehr tun, tat den Thülern aber zunächst nicht weh. Die Angriffe der Grün-Weißen waren meist eine sichere Beute der Gäste-Abwehrspieler. Und wenn doch mal ein Ball in Richtung Gäste-Gehäuse flog, sorgte der sichere Thüler Torwart Andre Hagen dafür, dass bei Lammers kein Unbehagen aufkommen musste.

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Doch nach knapp einer Stunde fuhren die Gastgeber einen mustergültigen Angriff: Mit fünf Pässen hebelten sie die Thüler aus, und Markus Stukenborg vollstreckte aus sieben Metern (59.).

Anschließend sahen die Zuschauer Chancen auf beiden Seiten und eine ereignisreiche Schlussphase: So steckte der eingewechselte Murat Bengü in der 77. Minute auf Robert Göken durch, der für den ebenfalls ins Spiel gekommenen Horst Elberfeld querlegte. Der spielende Co-Trainer schob zur erneuten Thüler Führung ein. Doch anschließend lief alles gegen die Thüler. Nicht nur, dass sich Maximilian Schulte verletzte (Verdacht auf Muskelfaserriss) und wegen des ausgeschöpften Wechselkontingents weiterspielen musste, in der 89. Minute sah dann auch noch Rene Ostendorf Rot. „Der Schiedsrichter hatte zuerst auf Schwalbe und dann nach einem Gespräch mit seinem Linienrichter doch noch auf Notbremse entschieden“, ärgerte sich Lammers. „Damit waren wir im Grunde nur noch zu neunt.“

Was folgte, war die lange Nachspielzeit, zu deren Ende hin Mühlens Nico Files einen langen Ball mitnahm, Hagen umkurvte und zum 2:2 mitten ins Herz der Thüler traf.

Tore: 0:1 Wedermann (16.), 1:1 Stukenborg (59.), 1:2 Elberfeld (77.), 2:2 Files (90+6).

SVT: Hagen - R. Göken, Ostendorf, Latta, Meyer, Speckmann (67. Bengü), Tekce, C. Göken, J. Göken (46. Schulte), Wedermann (67. Elberfeld), Baal.

Sr.: Michael Kaumkötter (Georgsmarienhütte).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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