Cloppenburg Intensive Duftmarken gesetzt bei der 71. Auflage des Paderborner Osterlaufs haben die Ex-Molbergerin Tabea Themann und der gebürtige Garreler Jens Nerkamp (PSV GW Kassel). Am vergangenen Samstag verbesserten die beiden zur nationalen Elite zählenden Athleten ihre persönlichen Bestmarken über zehn Kilometer auf der Straße.

In den international erstklassig besetzten Feldern – insgesamt gingen in den verschiedenen Wettbewerben fast 12000 Athleten an den Start – ging die Post vom Startschuss weg gleich richtig ab. Bei den Frauen lagen in der Endabrechnung neun Ostafrikanerinnen vorne. Den Sieg in neuer Streckenrekordzeit von 31:15 Minuten an die Kenianerin Gladys Kimaina. Zehnte und damit beste Deutsche wurde Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) – Tochter der deutschen Marathon-Ikone Kathrin Dörre-Heinig – in der Zeit von 33:42 Minuten. Nur acht Sekunden dahinter düste Themann (LT Haspa Marathon Hamburg) als 13. über den Zielstrich und jubelte über eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestmarke aus dem Vorjahr (34:44 Minuten) um satte 54 Sekunden – Wahnsinn. Eine Sekunde schneller war Themanns Teamkollegin Jana Sussmann, die ebenfalls Bestzeit lief. Stark verkaufte sich auch die inzwischen für den Hamburger SV startende frühere Garrelerin Christina Gerdes. Die Studentin unterbot auf dem regennassen Kurs abermals die 37-Minuten-Mauer und wurde gute 20. in 36:56 Minuten.

Bei den Männern unterbrach als Neunter Philipp Reinhardt (LC Jena) in der Zeit von 29:27 Minuten die ostafrikanische Phalanx. Auf Rang 13 folgte als zweitbester Deutscher bereits Nerkamp, der sich nach 29:38 Minuten völlig ausgepowert aber mit neuer Bestzeit, die er um glatte vier Sekunden drückte, ins Ziel stürzte. Eine erneute Topleistung des 27-Jährigen, der sich erst Ende März die Hessenmeisterschaft (30:33 Minuten) gesichert hatte. Nerkamp konnte in Paderborn sogar den frisch gebackenen deutschen Halb-Marathonmeister Philipp Baar (ART Düsseldorf, 29:55 Minuten), der 15. wurde, hinter sich lassen. Nerkamps Kasseler Kumpel Ybekal Daniel Berye lief auf Platz 16 und unterbot ebenfalls die 30-Minuten-Schallmauer (29:58 Minuten). Ganz vorne sorgte der Kenianer Benard Kimeli für den Paukenschlag des Tages. Bei seinem Europa-Debüt rannte der 23-Jährige in 27:18 Minuten eine Jahresweltbestzeit. Gleichzeitig löschte Kimeli den 24 Jahre alten Streckenrekord des früheren Topathleten Carsten Eich (27:47) aus.

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