EMSTEK Beinahe hätten sie ihren Trainern schlaflose Nächte bereitet, dann sind sie aber doch zum Albtraum des TuS Komet-Arsten geworden: Die Höltinghauser Oberliga-Handballerinnen haben den Bremer Stadtteilclub am Sonnabend in eigener Halle nach verschlafenem Beginn und einem unüberhörbaren Weckruf noch mit 31:27 (15:14) bezwungen. „Wir haben einen ganz schwachen Beginn unserer Mannschaft gesehen, konnten sie aber rechtzeitig wachrütteln“, sagte Wolfgang Roßberg, der die Höltinghauserinnen zusammen mit Torsten Landwehr trainiert und nach dem Spiel ungemein erleichtert war. „Wir sind noch nicht gerettet, aber das war schon ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.“

Dabei hatte der SVH zunächst nicht wie ein Team gespielt, das sich im Abstiegskampf befindet. Nach acht Minuten, in denen die Gastgeberinnen den nötigen Biss vermissen lassen hatten, lag Höltinghausen mit 1:6 zurück – was das Trainergespann auf den Plan rief: „Wir brauchten keine Auszeit, wir haben der Mannschaft auch so deutlich machen können, dass es so nicht geht“, deutete Roßberg an, dass es am Spielfeldrand etwas lauter geworden war. Allerdings zahlte sich der Weckruf aus: Inka Bosmann, Natascha Vossmann und Kristin Klein ließen hinten nun kaum mehr etwas zu. Und wenn doch mal ein Ball in Richtung Tor flog, wurde er zumeist zur Beute der erneut starken Manuela Meyer. So konnte Komet in den folgenden zwölf Minuten nur zweimal jubeln, während Martina Hilgenberg mal wieder mit traumwandlerischer Sicherheit traf. Zur Pause führten die Gastgeberinnen dann sogar mit einem Treffer, allerdings sollte die Partie noch lange spannend bleiben. Nach 45 Minuten stand es 25:24 für Höltinghausen, das anschließend von einer Zeitstrafe der Hanseatinnen profitierte. Nun konnte sich das Team aus der Gemeinde Emstek auf drei Tore absetzen. Diesen Vorsprung baute der SVH vor allem dank Hilgenberg, die insgesamt 17-mal traf, sogar noch etwas aus.

„Die ganze Mannschaft hat ein Lob verdient“, zeigte sich Roßberg dann auch zufrieden. Zwei Spielerinnen durften sich aber noch über ein Sonderlob freuen: „Ina Tietjen hat vorne hervorragend die Fäden gezogen, und Natascha Vossmann hat die starke Esther Batke neutralisiert.“

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SVH: Meyer, Gerken - T. Hofmann (1), Vossmann (2), Grafe (3), Tietjen (3), Lemcke (2), Bosmann (3), Hilgenberg (17/8), Kiel, Emke, Klein, Fiswick, Mattke, Neelen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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