Höltinghausen /Cloppenburg Ein eher enttäuschendes 26:26 (12:12) brachte Handball-Landesligist SV Höltinghausen zustande. Gegen die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden Spielerinnen der HSG Delmenhorst reichte eine 26:23-Führung drei Minuten vor dem Abpfiff nur zu einem Remis.

Handball, Frauen Landesliga: SV Höltinghausen - HSG Delmenhorst 26:26 (12:12). Das Ziel, sich in der Liga ins Mittelfeld der Tabelle abzusetzen, konnte die Schützlingen von Trainer Olaf Walter nicht verwirklichen. „Schade, wir waren die bessere Mannschaft, haben aber durch individuelle Fehler am Ende den Vorsprung noch aus der Hand gegeben“, zeigte sich der Trainer ebenso enttäuscht wie seine Spielerinnen.

70 Sekunden vor dem Abpfiff, die Gäste hatten aus dem 23:26 ein 25:26 gemacht, nahmen die Gastgeberinnen eine Auszeit. Der Trainer hatte eine Konzeption vorgegeben, doch als die nicht funktionierte und die Unparteiischen auf Zeitspiel entschieden, hatte der Gast Ballbesitz, bekam kurz vor Schluss einen Siebenmeter den Delmenhorst zum 26:26 nutzte.

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Apropos Siebenmeter. Neben kleinerer Fehler hat sich Höltinghausen den Punktverlust vor allem wegen seiner Schwäche vom Punkt aus zuzuschreiben. „Wir haben vier vor und zwei Siebenmeter nach der Pause ausgelassen – das ist einfach zu viel“, kritisierte Walter, wohlwissend, was letzten Endes den Sieg gekostet hat.

Höltinghausen kam zunächst nicht in Schwung, lag mit 2:4 zurück und konnte allmählich das Spiel ausgeglichen gestalten, ohne bis zur Pause beim 12:12 einmal in Führung gegangen zu sein. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Beim 14:13 lag der SVH erstmals vorne und setzte sich nach dem 17:17 in seiner stärksten Phase, als gute Deckungsarbeit zu Kontern und einfachen Toren führte, auf 20:17 ab. Auch nach dem 22:22 schien bis zum 26:23 drei Minuten vor Schluss alles für den dritten Saisonsieg zu sprechen.

Aber die kampfstarken Gäste profitierten doch von Höltinghauser Fehler. „Damit sind wir zwei Punkte hinter unserem Plan zurück und momentan Tabellenneunter“, fasste Walter zusammen, der zumindest ein erfolgreiches Debüt erlebte. Christina Emken steht nach langer Spielpause als Torhüterin zur Verfügung, was angesichts des Ausfalls von Theresa Espelage (Studium) akut wurde. Denn Anna-Lena Rolle plagten Rückenschmerzen. Als sie in der 15. Minute Platz machte, und Emken prompt einen Siebenmeter entschärfte, blieb die Rückkehrerin für den Rest des Spiels im Tor.

SVH: Rolle, Emken - Schreider, Greten, L. Walter (6), J. Mattke, Kalvelage, L. Mattke (5), Wienken, Wempe (4), Hohnhorst (7), Wübbelmann, S. Walter (4), I. Mattke.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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