Höltinghausen Handball-Oberligist SV Höltinghausen unterlag dem Tabellendritten SFN Vechta. Nach ganz schwachem Start kämpften die Gastgeberinnen und führten nach der Pause zweimal (die NWZ  berichtete).

Eine 25:33 (12:14)-Niederlage sieht eindeutig aus, sie entspricht aber nicht immer den gezeigten Leistungen. So erging es den Handballerinnen des SV Höltinghausen. Da verwunderte es auch nicht, dass Trainer Wolfgang Roßberg seine Mannschaft nicht für die Niederlage kritisierte, sondern für die Moral und das Engagement lobte.

„Wir sind zu Beginn nicht in Tritt gekommen, haben in der Abwehr nicht konsequent genug zugepackt und wurden mit einem 4:10-Rückstand bestraft“, sagte Roßberg. Doch statt sich dem Schicksal gegen einen stark besetzten Gegner aus Vechta zu ergeben, kämpfte der SVH, erhöhte in der Abwehr die Aggressivität und zeigte im Abschluss mehr Geduld. So führte der SVH sogar im zweiten Abschnitt mit 20:19 (42.) und 23:22 (46.).

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Vor allem danach wurde Torjägerin Martina Hilgenberg vermisst, die wegen Achillessehnenbeschwerden fehlte. „Wenn gegen einen ausgeglichen stark besetzten Gegner die Haupttorschützin fehlt, ist das kaum zu kompensieren“, erklärte Roßberg. So konnte der SVH nicht nachlegen, Vechta tat dies, was die Niederlage ausmachte. Torhüterin Jasmin Oppermann (Knieprobleme) musste Theresa Espelage in jener Phase Platz machen, als beim Gastgeber die Kraft ausging, und so die zu hohe Niederlage nicht mehr zu verhindern war.

Der SVH wird sich – wie berichtet – deutlich verändern. Mit dem nun feststehenden Wechsel von Jana Fiswick zum Oberliga-Aufsteiger TV Cloppenburg wächst die Zahl der Abgänge auf neun. Trainer Olaf Walter, Nachfolger Wolfgang Roßbergs, bastelt intensiv am neuen Kader, wobei fünf, sechs Spielerinnen von außerhalb kommen sollen. Nachwuchsspielerinnen und drei Kräfte aus der Reserve sollen den Kader ergänzen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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