Höltinghausen /Hude /Falkenburg Den Titelanwärter ins Wanken gebracht. Handball-Oberligist SV Höltinghausen holte bei der HSG Hude/Falkenburg mit 24:24 (10:11) das erste Unentschieden in dieser Saison überhaupt.

„Wir wollen nicht vermessen sein, über eine Punktverlust zu reden. Insgesamt geht das Remis in Ordnung“, meinte Trainer Wolfgang Roßberg und war zurecht stolz. Schließlich zeigte die Mannschaft, eine so schwere Aufgabe auch einmal ohne Haupttorschützin Martina Hilgenberg (privat verhindert), bewältigen zu können.

Dabei ließ der Gast alle vier Strafwürfe aus, was das Team aber nicht aus der Fassung warf. Zunächst scheiterte Tatjana Hofmann, wollte den Abpraller verwerten, wurde erneut dabei gefoult und bekam den zweiten Strafwurf wegen Übertreten der Linie abgepfiffen, was einem dritten Strafwurf erneut geschah.

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Ansonsten ließ Höltinghausen keine Wünsche offen. Basierend auf einer starken Jasmin Oppermann im Tor und einer beweglichen Abwehr blieb der Gast jederzeit Herr der Lage. Auch ein 3:6 (17.) und 7:9 erschreckte den Außenseiter nicht, stattdessen wurde im Angriff klug und geduldig gespielt und gut abgeschlossen. 20 Sekunden vor der Pause nahm Roßberg eine Auszeit, stellte sein Team so gut ein, dass durch Inka Bosmann die 11:10-Führung verbucht wurde.

Auch nach der Pause hatte der Favorit Probleme, der unbedingt gewinnen wollte, um sich auf den VfL Stade nicht noch mehr als einen Punkt Rückstand einzuhandeln. Aber Höltinghausen agierte clever. Das Fehlen von Martina Hilgenberg wurde weiterhin gut kompensiert. „Viele Spielerinnen können auf sehr unterschiedlichen Positionen agieren, das macht dem Gegner die Aufgabe nicht leicht“, sagte Roßberg, der sogar noch Steigerungspotenzial sieht. Denn es gab noch einige technische Fehler. So konnte sich der SVH nach dem 16:13 (38.) nicht weiter und damit entscheidend absetzen. Hude/Falkenburg glich aus und führte 19:17 (47.). Aber Höltinghausen war auch konditionell stark genug, nach dem 19:19 in der spannenden Schlussphase das Remis nicht aus den Händen zu geben.

„Wir wollen in dieser Saison gegen keinen Gegner zweimal verlieren“, sagte Roßberg. Nach dem Sieg gegen Arsten und dem 24:24 beim Titelanwärter kommt der SVH diesem Ziel genauso nah wie den drei Punkten, die laut Trainer noch zum Klassenerhalt fehlen.

SVH: Oppermann, Espelage - Meyer (1), Schmiesing (6), Beckmann (3), Bosmann (7), Neelen (1), E. Hofmann, Grafe (1), Voßmann (2), T. Hofmann (3), Fiswick.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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