Bevern /Nordhorn Bereits an diesem Freitag (20 Uhr) tritt Fußball-Landesligist SV Bevern bei Vorwärts Nordhorn an. Wegen des Stadtfestes hatten die Gastgeber um die Vorverlegung gebeten, wie Beverns Trainer Matthias Risse berichtete.

Bei diesem Entgegenkommen soll es dann aber auch bleiben, weitere Geschenke sollen nicht verteilt werden, geht es nach dem Trainer des Neulings, der immer noch mächtig angefressen ist vom letzten Spiel zu Hause gegen den Spitzenreiter Atlas Delmenhorst. „Wir haben zwar gegen Atlas nicht unsere optimale Leistung gebracht, dann hätten wir wohl gewonnen. Aber die krasse Fehlenscheidung, die zum 2:1 gegen uns geführt hat, nachdem wir den frühen 0:1-Rückstand wettmachen konnten, war ärgerlich und entscheidend für den Spielverlauf“, sagte Risse, der aber die Moral seiner Mannschaft lobte, die nach dem 1:3-Rückstand weiter gekämpft habe und noch auf 2:3 verkürzen konnte.

Immerhin ist Bevern nach der dritten Heimniederlage – damit immer noch drittbestes Heimteam der Landesliga – nun wieder etwas in Zugzwang geraten, denn die Abstiegszone ist riesig und nahe, weil der erste potenzielle Absteiger Holthausen-Biene nur fünf Punkte weniger als Bevern auf dem Konto hat. Daher wäre es beruhigend, wieder einmal auf fremdem Platz zu punkten, was bei bislang acht Niederlagen nur zweimal mit Siegen in Oldenburg (6:2) und in Bad Bentheim (4:0) zuletzt am 19. September überhaupt gelang.

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Nordhorn und Bad Bentheim, jener Ort des letzten Auswärtserfolges, liegen nur knapp 20 Kilometer auseinander – vielleicht ein gutes Omen für einen erfolgreichen Auswärtstrip, den dann ersten im Jahr 2017?

„Nordhorn ist spielstark und hat mit Joshua Sausmikat einen gefährlichen Torschützen. Wir müssen auswärts stabiler auftreten, im Aufbau besser spielen, dann könnte es mit einem Erfolg klappen“, sagt Risse. Im Hinspiel gelang dies. Der 3:1-Heimsieg wurde buchstäblich mit Köpfchen erzielt. Alle drei Treffer von Sascha Thale, Michael Abramczyk und Sebastian Sander entsprangen damals erfolgreichen Kopfballversuchen.

Zumindest die personellen Voraussetzungen für die Partie an diesem Freitag sind vielversprechend. Manuel Janzen und Maximilian Schulte konnten nach ihren Verletzungen diese Woche gut trainieren und stehen ebenso zur Verfügung wie Tim-Pascal Wohlfahrt, der seine Sperre nach einer Ampelkarte abgesessen hat. Damit ist der Kader komplett.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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