Barßel /Oldenburg Viel Freizeit hat Carsten Herzog ab sofort nicht mehr. Denn neben seiner ehrenamtlichen Funktion als Sportlicher Leiter des ambitionierten Fußball-Bezirksligisten STV Barßel hat der Ex-Schlussmann jetzt einen Vertrag als Torwarttrainer beim Regionalligisten VfB Oldenburg unterschrieben.

Damit schließt sich ein Kreis. Bereits 2010 hatte der hauptberuflich in der Touristik-Branche tätige Herzog die Nachwuchs-Torleute der Huntestädter trainiert. „Das war eine spontane Geschichte. Oldenburgs Manager Ralph Voigt hat sich gemeldet. Und dann ging alles ganz schnell. Ich habe nach Rücksprache mit meinen Barßeler Vorstandskollegen, die keine Bedenken geäußert haben, spontan zugesagt“, erklärte Herzog, der einst für die Barßeler und Hansa Friesoythe zwischen den Pfosten stand.

Herzog wird künftig bei den Viertliga-Partien der Oldenburger neben Chefcoach Dietmar Hirsch und Co-Trainer Ronny Klause auf der Bank Platz nehmen. Seine Barßeler will er aber keinesfalls vernachlässigen. „Ich habe jetzt zwar einen Kombi-Job. Die Spiele meiner beiden Clubs finden aber überwiegend zeitversetzt statt, so dass ich auch bei den meisten Barßeler Bezirksliga-Spielen live dabei sein kann.“

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Herzog ist in der Branche kein Unbekannter. Seine Qualitäten sind längst international bekannt. Als 2011 die Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfand, wurde der gebürtige Saterländer kurzfristig vom nigerianischen Verband als Coach für die Torwächterinnen verpflichtet.

Weitere Engagements für afrikanische Nationalteams folgten. Zunächst machte der Oldenburg-Rückkehrer die Fänger der libyschen U 20 Nationalmannschaft fit. Danach gingen, so Herzog, die „Afrika-Abenteuer“ direkt weiter. Er wurde Torwarttrainer des namibischen Nationalteams, mit dem er im Rahmen der Qualifikation für den Afrika-Cup monatelang durch den Kontinent jettete.

„Das waren spannende Jobs. Ich habe tolle Erfahrungen sammeln können. Dafür bin ich dankbar. Jetzt freue ich mich aber auf den VfB Oldenburg. Ich hoffe, dass wir nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison erneut eine gute Rolle spielen können.“

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