Barßel /Emstekerfeld Schlagerspiel im Jahnstadion: Am Ostermontag bestreiten die Fußballer des STV Barßel ihr Bezirkspokal-Viertelfinale gegen den Landesligisten VfL Oythe. Los geht es um 15 Uhr. Zur selben Zeit kämpft auch der TuS Emstekerfeld im Heimspiel gegen Kickers Emden um ein Halbfinalticket.

STV Barßel - VfL Oythe. Rückblende: Je näher die Partie rückt, umso mehr erinnert sich manch STV-Anhänger an die Saison 1974/1975, als der STV als Kreisligist im Bezirkspokal für Furore sorgte. Erst gegen die ausgebuffte Truppe von Atlas Delmenhorst war am 9. Februar 1975 seinerzeit im Viertelfinale Endstation. Die Barßeler verloren, vor einer prächtigen Heimkulisse von gut 2000 Zuschauern, nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung mit 3:5 nach Verlängerung.

Alle drei Barßeler Tore gingen seinerzeit auf das Konto von Heiner Elsen, der den bekannten Atlas-Torhüter Günter Bernard (Deutscher Meister mit Werder Bremen 1965, 5 Länderspiele für Deutschland, WM-Teilnehmer 1966) mit seinem Torinstinkt zur Verzweiflung brachte.

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Nun will die heutige STV-Spielergeneration zur Stolperfalle für Favoriten werden. Bisher spielten die Barßeler eine starke Pokalserie. „Für uns ist das Spiel ein echter Höhepunkt, den wir uns mit guten Leistungen erarbeitet haben“, freut sich Spielertrainer Jakob Bertram auf den Vergleich mit der Mannschaft aus dem Kreis Vechta. Die Rollenverteilung für Montag hat Bertram bereits vorgenommen. „Der VfL Oythe ist Landesligist und schlüpft somit automatisch in die Favoritenrolle“, sagt Bertram. Informationen über den spielstarken Gegner um Mittelfeldakteur Dustin Beer (unter anderem TuS Emstekerfeld und BV Cloppenburg) holt sich Bertram von seinem Trainerkollegen Hammad El-Arab. „Hammad hat ja unlängst mit seiner Mannschaft Hansa Friesoythe gegen den VfL Oythe gespielt“, so Bertram.

Eigentlich hatte er vorgehabt, die Oyther zu beobachten, doch seine Verletzung aus dem Emstek-Spiel und der damit verbundene Krankenhausaufenthalt machte ihm dieses Vorhaben zunichte.

TuS Emstekerfeld - Kickers Emden. Raus aus dem harten Ligaalltag, rein in das Pokalabenteuer: Die Pokalspiele stellten bisher eine willkommene Abwechslung zum Ligabetrieb dar. Während der TuS in der Liga derzeit nicht zu überzeugen weiß, sah es in den Pokalspielen oftmals anders aus. Emstekerfelds Co-Trainer Volker Kliefoth stellt aber eines klar: „Wir beschäftigen uns erstmal mit unserem Punktspiel an diesem Sonnabend gegen RW Damme, und danach richten wir die Konzentration auf den Pokal.“

Die Kickers hat sich Kliefoth in Friesoythe angesehen. Imponiert hat ihm dabei Matthias Goosmann. „Er spielt auf der Sechs und hat das ganze Spiel der Kickers angekurbelt“, berichtet Emstekerfelds Co-Trainer. Auch das Offensivspiel der Gäste hat ihm gut gefallen. „Sie haben ein sehr variables Angriffsspiel“, findet Kliefoth.

Gut möglich, dass Christian Alfers gegen die Ostfriesen auflaufen wird. „Gegen Damme wird er noch fehlen, eventuell mischt er am Montag wieder mit“, so Kliefoth. Kein Thema mehr beim Cloppenburger Stadtteilclub ist Markus Reimann. Der Mittelfeldspieler hatte sich unlängst in Höltinghausen mit einer Disziplinlosigkeit selbst ins Abseits gedribbelt.

Derweil spielt Thorsten Kaiser nur noch bis zum Saisonende für den TuS. Er wird sich nach sechs Jahren zum SV Höltinghausen verabschieden „Wir wünschen ihm alles Gute“, so Kliefoth. Bei der Suche nach Neuzugängen konnten die Emstekerfelder zuletzt keine weiteren Vollzüge vermelden. „Wir sind weiter dran“, so Kliefoth.

Stephan Tönnies Lokalsport / Redaktion Münsterland
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