KREIS CLOPPENBURG Alles andere als ein Spaziergang steht den Bezirksliga-Fußballern des STV Barßel am Wochenende bevor. Schließlich treffen sie auf eigenem Platz auf Tabellenführer RW Damme. Ebenfalls ein Heimspiel vor der Brust hat der SV Altenoythe. Die Hohefelder bekommen es mit Falke Steinfeld zu tun, während die Emsteker im heimischen Stadion Amasyaspor Lohne die Grenzen aufzeigen wollen (alle Spiele finden am Sonntag ab 15 Uhr statt).

SV Emstek - Amasyaspor Lohne. Mit Amasya Lohne verbindet SVE-Coach Torsten Meyer gute Erinnerungen. Schließlich begann in Lohne die inzwischen sieben Spiele lange Emsteker Serie ohne Niederlage. „Ich hoffe nicht, dass Lohne der Anfang und das Ende ist“, sagt er schmunzelnd. Da es für die Emsteker selbst nicht mehr um so viel geht, will Meyer den „Kreiskollegen“ helfen. Schließlich ist Lohne ein Konkurrent der Peheimer und Molberger im Abstiegskampf.

Ob das gelingt, wird zu einem nicht unerheblichen Teil von den Peheimer Manndeckern Andre Harmuth und Stefan Niemann abhängen. Schließlich bekommen die es mit zwei der gefährlichsten Stürmer der Liga zu tun: Varol Can und Drilon Gashi. Allerdings können die Meyer keine Angst einjagen. Schließlich seien sowohl Harmuth als auch Niemann in bestechender Form. Außerdem habe sein Team zuletzt gegen den SV Altenoythe stark gespielt. Da kann ihn auch nicht aus der Ruhe bringen, dass er auf Stefan Schütte, Björn Feldhaus, Thomas Stukenborg, Bastian Schnaase, Jan-Bernd Baumann und Rene Tromp verzichten muss.

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STV Barßel - RW Damme. Barßels Spielertrainer Stefan Börgers kämpft in diesen Tagen nicht nur gegen das Verletzungspech an, sondern auch gegen die hohe Erwartungshaltung einiger STV-Anhänger. „Manche glauben, dass wir zu Hause jeden Gegner in Grund und Boden spielen müssen“, sagt Börgers.

Dabei sei dieses Anspruchsdenken völlig überzogen. Schließlich könne der Rest der Liga auch Fußball spielen. „Und außerdem fehlen mir seit Wochen zahlreiche Leistungsträger“, stellt Börgers klar, der selbst wegen einer alten Oberschenkel-Verletzung im Derby am Mittwoch gegen die BVC-Reserve fehlte – und mitansehen musste, wie der STV 0:4 verlor. Börgers, der früher auch für den SV Altenoythe spielte, nimmt seine Elf in Schutz. „Das sind alles feine Kerle, die gerade in der zweiten Halbzeit gegen GW Mühlen gezeigt haben, was in ihnen steckt.“

SV Altenoythe - SV Falke Steinfeld. Die Anzeichen verdichten sich, dass Altenoythes Stürmer Eugen Meister den Verein aus beruflichen Gründen am Saisonende verlassen wird. „Eugen arbeitet beim Zoll. Und es kann gut sein, dass er demnächst in ein anderes Bundesland versetzt wird“, sagt SVA-Spielertrainer Steffen Bury. Doch noch hat er die Hoffnung, dass Meister bleibt: „Vielleicht wendet sich ja noch alles zum Guten.“

Allerdings ist das sowieso Zukunftsmusik. An diesem Spieltag wollen die Altenoyther erst einmal mit einem Heimsieg gegen Steinfeld die schwache Leistung vergessen machen, die sie im Spiel gegen Emstek (0:3) gezeigt haben. Vor allem die erste Halbzeit war gar nicht nach dem Geschmack des ehemaligen Profis Bury. „Da haben wir schlecht gespielt. Deshalb hat Emstek auch verdient gewonnen.“ Fehlen werden dem SVA Jan Tepe (Oberschenkelzerrung), Alex Köhler (Studium) und Andre Diekmann (Klassenfahrt).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Stephan Tönnies Lokalsport / Redaktion Münsterland
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