Altenoythe „Beim Training darf es noch etwas haken, aber beim Wettkampf muss das Spiel stimmen“, meint Hans-Peter Middendorf. Er ist einer der 40 Teilnehmer des Caritas-Vereins und der Sophie-Scholl-Schule aus Altenoythe, die bei den Special Olympics Deutschland (SOD) in Hannover antreten werden. Vom 6. bis 10. Juni machen sich 32 Sportler aus den Sozialen Arbeitsstätten mit ihren sieben Betreuern sowie zwei Geschwistern, die die Fahrt ehrenamtlich begleiten, auf den Weg. Von der Sophie-Scholl-Schule sind acht Schüler mit drei Betreuern dabei. Los geht es mit mehreren Bullis zu den sportlichen Wettkämpfen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Hannover. Insgesamt werden mehr als 4000 Menschen in der Woche auf dem Sportgelände in Hannover sein.

Fußball, Badminton, Basketball und Tischtennis stehen dann auf dem Programm der Sportler. Vor Ort werden die Teilnehmer laut Maria Derke vom Caritas-Verein in Leistungsgruppen eingeteilt, damit die Wettkämpfe fair ablaufen. 2010 haben sie zum ersten Mal teilgenommen.

Im vergangenen Jahr hatte Julia Bredenkötter „nur“ den zweiten Platz im Tischtennis erreicht. In der kommenden Woche will sie dann den ersten Platz ergattern. „Die Hautsache ist aber, dass es Spaß macht“, sagt sie. Auch im Basketball reichte es für die Mannschaft damals „nur“ für den vierten Platz. „Na und? Jetzt machen wir es einfach besser“, waren sich alle Sportler einig.

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In den vergangenen sechs Jahren hätten die Teilnehmer laut Thomas Schlump nicht nur sportlich alles gegeben, sondern auch an ihrer Selbstständigkeit gearbeitet. „Wir haben als ganze Gruppe immer viel dazugelernt“, sagt er. „Sie halten immer zusammen und nehmen Rücksicht auf die Schwächeren.“ Nicht nur die Veranstalter würden nach Angaben der Teilnehmer eine großartige Arbeit leisten, auch die Menschen in den Städten seien bisher immer hilfsbereit gewesen und interessierten sich für die Special Olympics. „In dieser Woche sind alle im Olympia-Fieber“, so Nico Petzoldt.

Das ganze Jahr über trainieren die Sportler in ihren Disziplinen. „Es ist immer ein Highlight zu den Special Olympics zu fahren und zu zeigen, was wir können“, sagt Nico. Natürlich gebe es auch Verletzungen, aber da müssten sie durch. Finanziert wird die Fahrt durch Sponsoren, aber zu einem Teil auch aus eigener Tasche.

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