GARREL Sie sind klein. Sie können 60 Minuten lang Gas geben – und sie sind die Wundertüte der Handball-Oberliga. Obwohl sie nur Platz elf belegen, hat Ines Langkabel, spielende Co-Trainerin des BV Garrel, durchaus Respekt vor den Sportfreunden Niedersachsen Vechta. „Die werden mit Sicherheit nicht einbrechen.“ Ob sie Recht behält, wird sich an diesem Sonnabend ab 19.30 in der Sporthalle des Schulzentrums Nord in Vechta zeigen.

Im Hinspiel hatten die Garrelerinnen Probleme. Zwar gewannen sie die Partie 36:32, „aber Vechta ist zum Schluss noch einmal rangekommen, weil sich bei uns zwischenzeitlich der Schlendrian eingeschlichen hatte“, sagt Langkabel. Dennoch stellt sie klar: „Wir sind der Favorit. Und damit können wir umgehen.“

Das beweist die Statistik: Tabellenführer Garrel hat in dieser Saison erst zwei Spiele verloren, einmal unentschieden gespielt, zuletzt sechsmal in Folge gewonnen und ist seit 13 Begegnungen unbesiegt. Dagegen hat Vechta (14:28 Punkte) ganze sechs Spiele für sich entscheiden können. Zuletzt verloren die Sportfreunde gegen Mühlen und Habenhausen.

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Langkabel erwartet deshalb, dass Vechta defensiv spielen wird. „Das ist eine Wühler-Truppe, die extrem auf die Lücken gehen wird. Sollten wir kompakt stehen und gut verschieben, sollte das Spiel zu gewinnen sein.“

Die Garrelerinnen werden wohl in Bestbesetzung nach Vechta fahren. Aber ob Kerstin Aumann spielen kann, wird sich erst während des Aufwärmens entscheiden. Sie hat Schulterprobleme.

Doch auch wenn sie ausfallen sollte, wäre ein Punktverlust in Vechta eine Überraschung. Schließlich sind die Garrelerinnen die Ausnahmemannschaft der Oberliga. Und das werden sie auch wohl im nächsten Jahr sein. Sollten sie Meister werden, werden sie auf den Aufstieg verzichten. Für viele Spielerinnen komme der Aufstieg zu früh, sagt Franz-Josef Kettmann, Leiter der Handball-Abteilung des BV Garrel. Zudem sei die Dritte Liga momentan finanziell nicht zu stemmen. „Das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine andere Liga“, sagt Kettmann.

„Trotzdem wollen wir Meister werden“, betont Langkabel. „Eine Meisterschaft ist schließlich immer etwas Besonderes.“

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