Altenoythe /Emstek Die Fußballer des SV Altenoythe bleiben erster Verfolger des Stadtrivalen Hansa Friesoythe. Das Team von Spielertrainer Steffen Bury setzte sich am Sonntag mit 1:0 (1:0) bei Frisia Goldenstedt durch und verteidigte so Bezirksliga-Tabellenplatz zwei. Der SVA hat vier Punkte Rückstand auf Hansa. Noch weniger Tore als in Goldenstedt fielen in Emstek: Der SVE trennte sich 0:0 vom TV Dinklage.

Frisia Goldenstedt - SV Altenoythe 0:1 (0:1). Das war ein hartes Stück Arbeit: Die Hohefelder hatten es mit einem Gegner zu tun, der ganz tief stand. „Goldenstedt hat sich sehr weit zurückgezogen“, sagte Betreuer Thomas Lampe. „Frisia hat mit zwei Viererketten alles dicht gemacht. Da war es schwer zu spielen.“

So hatte der SV Altenoythe zwar klare Feldvorteile, aber Chancen waren Mangelware. So war es dann auch nicht überraschend, dass das einzige Tor des Spiels die Folge einer Standardsituation war: In der 42. Minute legte sich Chef Bury persönlich den Ball 19 Meter vor dem Goldenstedter Tor zum Freistoß hin – um ihn dann mit einem geschickten Schlenzer in eben diesem unterzubringen.

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Trotzdem ließen sich die Gastgeber nicht von ihrer defensiven Spielweise abbringen. Sie lauerten auch in Hälfte zwei auf Konter, während der SVA auf das zweite Tor drängte. Das wäre in der 55. Minute auch beinahe gefallen: Bernd Banemanns Schuss aus 16 Metern verfehlte das Tor um Zentimeter.

Bury selbst hätte schließlich in der 88. Minute alles klar machen können. Allerdings scheiterte er an Frisia-Fänger Christian Stevic. Ärgern musste er sich über die vergebene Chance nicht lange, geriet der Hohefelder Sieg doch auch in den letzten Sekunden nicht mehr in Gefahr.

Tor: 0:1 Bury (42.).

SVA: Wittstruck - Müller, Cuper, Steenken, Menke - Banemann, M. Brünemeyer (77. Abeln), S. Brünemeyer - Bury, Bensch (70. Matantu), Lübbehüsen (87. A. Brünemeyer).

Sr.: Lennart Arians (Hatten).

SV Emstek - TV Dinklage 0:0. Das fünfte Unentschieden im neunten Punktspiel dieser Saison gehört in die Kategorie „unnötiger Punktverlust“. Denn der vor der Saison zum Titelmitfavoriten ernannte TV Dinklage ist zurzeit keineswegs in der Lage, die Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen.

Auf der anderen Seite hatte Emstek in der Anfangsphase Glück, als ein Treffer der Gäste durch Markus Espelage wegen Abseits nicht anerkannt wurde (5.). Ein umstrittene Szene gaben auch die Emsteker zu, die danach aber erleben mussten, wie der Gastgeber gute Möglichkeiten ausließ. So musste Björn Feldhaus in der 27. Minute aus acht Metern nur das Tor treffen, aber sein Ball ging daneben.

In der 37. Minute bediente Marcus Kunisch Dennis Vaske, der im Strafraum gehalten wurde, sich zwar befreite, aber anschließend den Ball nicht mehr kontrolliert aufs Tor bringen konnte. „Hätte er sich da fallen lassen, hätte es wohl Elfmeter gegeben“, meinte Co-Trainer Uwe Künnen, der Torjäger Sebastian Sander (Oberschenkelprellung beim Freitagtraining) schmerzlich vermisste. Außerdem fehlte Sascha Middendorf (Urlaub), Niklas Thoben verletzte sich beim Aufwärmen.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Emstek die dominierende Mannschaft. Allein Vaske lief dreimal nahezu unbedrängt aufs gegnerische Tor zu, verfehlte das Gehäuse aber regelmäßig (50., 53., 80.). Lediglich einmal musste Emsteks Keeper Björn Klausing eingreifen (75.). Kurz zuvor sah Markus Espelage die rote Karte wegen eines Handspiels vor dem Strafraum. Da Moritz Bornhorst, der ein gutes Spiel ablieferte, den anschließenden Freistoß über das Tor jagte, blieb es beim 0:0.

Tore: Fehlanzeige.

SVE: Klausing - S. Niemann, Pleye, Kunisch, Nöh, M. Niemann, Ruholt, Feldhaus, Bornhorst, Schnaase, Vaske (89. Westerhoff).

Sr.: Hendrik Kaarz (Essen).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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