Cloppenburg Die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg haben im Jahr 2017 schnell Fahrt aufgenommen. Zuerst gewannen sie ihr Drittliga-Auswärtsspiel beim SC Langenhagen (3:0), ehe sie am Sonntag einen Sieg einfuhren.

Diesmal behielten sie vor 110 Zuschauern in der Halle an der Leharstraße gegen ASV Senden mit 3:0 (25:20, 25:12, 25:14) die Oberhand. Obwohl außerhalb der Halle General Winter das Regiment übernommen hatte, wurde den TVC-Fans in der Halle schnell warm ums Herz. Sie erlebten einen heißen Wintertag. Schließlich zauberte ihre Mannschaft eine starke Leistung auf das Parkett.

Der Ausfall von Mittelblockerin Lisa Lammers (Bänderverletzung), die von der Bank aus die Daumen drückte, hatte die Mannschaft nicht aus der Bahn geworfen. Zudem zahlte sich das Videostudium über den Gegner aus, welches Cloppenburgs Coach Panos Tsironis in der letzten Zeit intensiv betrieben hatte. „Wir hatten uns gut auf Senden vorbereitet, und die Mannschaft hat alle Vorgaben fast hundertprozentig umgesetzt“, sagte Tsironis später.

Der ASV Senden gehört eigentlich zu jenen Drittligisten, die in jedem Spiel, sei die Lage auch noch so knifflig, eine Lösung parat haben, so Tsironis. „Diesmal hatten wir sie gut im Griff. Somit fanden sie nicht zu ihrem Spiel“, meinte der Grieche, der im vierten Vergleich mit seiner Mannschaft gegen Senden den ersten Sieg einfuhr.

Senden schaffte es nicht, seine Stärken auszuspielen. Die gefährlichen Offensivkräfte Sara Stetzkamp und Susann Decker kamen ebenfalls nicht durch. „Ihre Angriffe haben wir gut gestoppt“, freute sich Tsironis über eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft. Darüber hinaus setzte seine Mannschaft selbst starke Akzente. In der Offensivarbeit zeigte der TVC die nötige Entschlossenheit. Allen voran die nur 1,61 Meter große Außenangreiferin Irene Wessel, die dem gegnerischen Block manchen Ball förmlich um die Ohren pfefferte. Auch Katharina Rathkamp punktete fleißig. Die Zuspiele von Karoline Meyer saßen ebenfalls. In der Abwehrarbeit brannte wenig an. „Rundum war es ein toller Tag für uns“, meinte Tsironis und fügte lächelnd hinzu: „Nach so einem starken Auftritt der Mannschaft werde ich diese Woche sicher gut schlafen können.“

TVC: Nina Deepen, Christine Thole, Elvira Döring, Alexandra Raker, Katharina Rathkamp, Natalie Hinxlage, Irene Wessel, Karoline Meyer, Vanessa Hansmann, Johanna Kalvelage, Sonja Heyer.

Spieldauer: 81 Minuten (28/23/30).

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