KREIS CLOPPENBURG Unterschiedlicher hätte der Spieltag für die beiden Handball-Teams des Kreises, die in der Landesklasse der Männer spielen, kaum verlaufen können. Während der TV Cloppenburg II in eigener Halle das Topspiel gegen die HSG Meppen-Twist mit 33:28 (20:13) gewann und sich Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf, enttäuschte die HSG Friesoythe auf ganzer Linie. Das Team von Trainer Markus Gabler verlor – ebenfalls zu Hause – 24:26 (11:10) gegen Abstiegskandidat FC Schüttorf.

TV Cloppenburg II - HSG Meppen-Twist 33:28 (20:13). Der Cloppenburger Spielertrainer Frank Heinen war nach der Partie hoch zufrieden: „Das wir so deutlich gewinnen, hätte ich nicht gedacht. Wir haben – zumindest bis zur Mitte der zweiten Halbzeit – ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Der Tabellenzweite, den die Cloppenburger noch abfangen wollen, konnte das hohe Tempo der Gastgeber nur bis zur Mitte der ersten Hälfte mitgehen (12:12). Anschließend setzte sich der TVC deutlich ab (20:13).

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Nach der Pause konnte die Heinen-Sieben ihren Vorsprung sogar bis auf elf Tore ausbauen. „Ich konnte wechseln, wie ich wollte, da war kein Leistungsabfall zu erkennen“, freute sich Heinen.

In der Schlussphase der Partie, als die Begegnung längst entschieden war, nahmen die Cloppenburger dann doch zwei Gänge raus. So konnte Meppen, das schon ein Spiel mehr absolviert und nur noch drei Punkte Vorsprung hat, immerhin noch verkürzen.

TV Cloppenburg II: Wilhelm, Steller - Landwehr (9), Wolkow (6), Vaske (1), Lüske, Breher (2), Heinen (5), Otten (1), Arkenau (6), Gerhards, Lammers, Abeln (1), Gadow (2).

HSG Friesoythe - FC Schüttorf 24:26 (11:10). „Wir haben sehr schlecht gespielt“, gab Gabler unumwunden zu. „Wenn mal was schief gelaufen ist, haben wir gleich die Köpfe hängen lassen.“ Und es ist einiges schief gelaufen. „Jeder meiner Spieler hat sich mindestens einen dicken Klops geleistet.“

Überhaupt lief diesmal so gar nichts nach Plan: So musste Gabler die angeschlagenen Michael Siemer und Fabian van Schaik, die er eigentlich schonen wollte, früh ins Spiel bringen. Siemer kam in der zehnten Minute für Philipp Block, der einen Schlag auf den Brustkorb bekommen hatte. Van Schaik erlöste nach 20 Minuten Johannes Grumbd, der auf der ungewohnten Position im rechten Rückraum große Probleme hatte.

Zwar war die erste Hälfte ausgeglichen, im zweiten Durchgang liefen die Gastgeber dann aber ständig einem Rückstand hinterher – und das letztlich vergebens. „Die Schüttorfer haben viel aggressiver gespielt“, ärgerte sich Gabler. „Bei uns scheint doch ein wenig die Luft raus zu sein, seit wir Platz zwei nicht mehr erreichen können.“

So habe in seiner Abwesenheit die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig gelassen. Nun gelte es, die Zügel noch mal anzuziehen. „Schließlich wollen wir die Saison nicht mit einer Niederlagenserie beenden.“

HSG Friesoythe:Tebben - Siemer (6), Schwerdtfeger (2), Tuchscheerer (3), Untied (1), Grumbd (1), Block (1), van Schaik (8), Burhorst (1).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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