KREIS CLOPPENBURG Die Fußballer des SV Molbergen können am Sonntag (14 Uhr) vollkommen entspannt zur Auswärtspartie beim Bezirksliga-Tabellenführer SV Holdorf reisen. Niemand erwartet von den Waldeck-Buben Wunderdinge. Zudem dürfte sich auch in Holdorf herumgesprochen haben, dass sich die Taphorn-Elf nach holprigem Saison-Start gefestigt hat.

Dagegen steht der SV Altenoythe am Sonntag (14 Uhr) unter Druck. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen erwarten die Hohefelder (Platz acht/20 Punkte) den Neunten SW Osterfeine (Platz neun/19 Punkte).

SV Holdorf - SV Molbergen. Endlich, endlich hat’s geklappt. Ingo Taphorns größter Wunsch der vergangenen Wochen ist in Erfüllung gegangen. Die von ihm trainierten Molberger Fußballer haben zwei Spiele hintereinander gewonnen. Dem 2:1-Sieg in Damme folgte ein 2:0-Sieg gegen Altenoythe. „Wir sind endlich auch in der ersten Halbzeit präsent“, freut sich der Trainer. „Zuvor waren wir einfach zu brav.“

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Außerdem, meint Taphorn, habe sich die Mannschaft nach einiger Anlaufzeit endgültig gefunden. Der Teamgeist sei mittlerweile die größte Stärke seiner Mannschaft. „Mit einem guten Teamgeist holt man in einer Saison sieben oder acht Punkte, ohne, dass man sich anstrengen muss“, sagt Taphorn.

Doch natürlich gehört schon ein bisschen mehr dazu, um auch beim Tabellenführer zu gewinnen. So darf sich Holdorfs Offensiv-Ass Adrian Ellermann schon mal auf eine knallharte Manndeckung freuen. „Alles andere wäre fahrlässig“, sagt Taphorn, der sich darüber freut, dass viele junge Spieler den etablierten Kräften im Team einen harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze liefern. Und so findet sich auch schon mal ein Urgestein wie Klaus Bregen ein wenig früher auf der Bank wieder. „So kommt jeder zu seinen Einsatzzeiten“, meint Taphorn. Der Erfolg gibt ihm Recht.

SV Altenoythe - SW Osterfeine. Altenoythes Fußballer haben des Einmaleins des Fußballspielens verlernt: „Wir schießen einfach keine Tore“, bestätigt Coach Torsten Bünger. Und das nervt ihn gewaltig, zumal seine Mannschaft ansonsten recht ordentliche Leistungen zeige. „Die Jungs geben Gas. Ich bin nicht unzufrieden“, sagt er.

Dennoch – und daraus macht Bünger keinen Hehl – sei die Gesamtsituation eben „nicht zufriedenstellend“. Wen wundert’s? Altenoythe ist Achter und hat 20 Punkte auf dem Konto. Beim 0:2 gegen Molbergen versiebte die Bünger-Elf gleich sieben gute Chancen. Besonders bitter wird’s natürlich, wenn man dann auch noch vom Gegner eine kostenlose Lehrstunde in Sachen Effizienz bekommt. „Molbergen kommt dreimal vor unser Tor und trifft zweimal“, sagt Bünger.

Aber vielleicht haben seine Spieler ja aufgepasst und schlagen gegen die „robusten und unbequemen“ Osterfeiner endlich mal selbst zu. Gerade für Martin Sodtke, dessen Ladehemmung Bünger erheblich Kopfweh bereitet, würde sich der Trainer doppelt freuen. „Martin hat seit einiger Zeit mit Rückenproblemen zu kämpfen“, klärt Bünger auf. „Außerdem fehlt ihm das Glück, mal an der richtigen Stelle zu stehen“, sagt Bünger, der noch um den Einsatz Eugen Meisters (Leistenprobleme) bangt. „Ich hoffe aber, dass Eugen auf die Zähne beißt.“

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