Sevelten /Ramsloh Obwohl die Fußballer von BW Ramsloh im Kreispokal-Endspiel am Samstag gegen die gastgebenden Sportfreunde Sevelten (Anstoß: 14 Uhr) aufgrund ihrer starken Saison die Favoritenbürde tragen, ist die Partie kein Selbstläufer. Ramslohs Trainer Kai Pankow hat die Sevelter intensiv unter die Lupe genommen. Unter anderem im Halbfinalspiel in Harkebrügge. „Ich habe eine topeingestellte Truppe gesehen, die vor allem kämpferisch sehr stark ist“, sagt Pankow. Zudem verfüge die Mannschaft auch über individuelle Klasse. Vor allem Fatih-Devrim Uzunhasanoglu sei ein torgefährlicher Spieler. Uzunhasanoglu erzielte in der Liga 14 Tore.

Bei den Saterländern bangt Pankow um den Einsatz von Tobias Böhmann. Dieser hatte sich im Heimspiel gegen den SV Harkebrügge eine Knieverletzung zugezogen. Nur ist die Schwere der Verletzung noch unklar. „Von Anfang an wird Tobi nicht spielen können“, sagt Pankow. Angeschlagen sind auch Sören Schiller (Wadenprobleme) und Christian van Hoorn (Knieprobleme). Verletzungsbedingt fehlen wird Serkan Aydin. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga und den damit verbundenen Feierlichkeiten wollen die Ramsloher nun alle Kräfte bündeln, um den Angriff auf das Double zu starten. Pankow ist sich jedenfalls sicher, dass sein Team nach dem Durchhänger am letzten Spieltag beim SC Sternbusch (4:5) diesmal wieder mit voller Konzentration agieren wird.

Für Pankow ist es das letzte Spiel auf der Trainerbank Ramslohs. Im Sommer übernimmt Christian van Hoorn das Ruder. Pankow selbst, wird wohl erstmal keine neue Aufgabe übernehmen: „Ich tendiere zu einer kleinen Pause.“

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Unterdessen bat Seveltens Trainer Jan Kreymborg am Donnerstagabend zur Abschlusseinheit. Welcher Kader ihm für das Endspiel zur Verfügung steht, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Zumal am Endspieltag der Sevelter Spieler Patrick Peci heiratet. „Sein Ausfall ist bitter. Er ist unser Lenker und Denker“, sagt Kreymborg. Schwer wiegt auch der verletzungsbedingte Ausfall von Torhüter Jonas Wienholt. Allerdings mache der erfahrene Stellvertreter Marco Siemer seine Sache richtig gut, lobt Kreymborg.

Seveltens Trainer sieht in den Gästen aus Ramsloh eine „megaspielstarke Mannschaft“, die vor allem sehr gefestigt auftrete. Zudem sei BW Ramsloh ein sympathischer Club, meint Kreymborg, der schon einmal im Kreispokalfinale stand. Im Jahr 2013 holte er als Co-Trainer mit dem SV Bevern den „Cup“.

Für Kreymborg ist es dennoch eine besondere Partie. „So ein Endspiel ist etwas Feines. Das macht Spaß.“ Zudem ist es auch sein letztes Spiel als Trainer der Sportfreunde. Er trainiert in der neuen Saison BW Lüsche. Die Zeit in Sevelten habe ihm gut gefallen, zumal die Mannschaft ordentlich mitgezogen habe. „Jetzt wollen wir zum Abschluss der Saison noch einmal alles raushauen“, so Kreymborg.

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