Sevelten Die Fußballer der Sportfreunde Sevelten erlebten in den vergangenen Jahrzehnten viele denkwürdige Begegnungen. Unsere Redaktion blickt auf zwei Spielzeiten zurück, in denen es richtig zur Sache ging.

Saison 1971/1972

Am Ende dieser Saison waren die Sportfreunde in der zweiten Kreisklasse, Staffel I, Meister geworden. Sie spielten eine blitzsaubere Saison und hatten am Ende ein Torverhältnis von 125:27 Toren. Ihr überragender Torjäger seinerzeit war Manfred Ellers. Er hatte 62 Treffer markiert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Am Saisonende gab es nun noch zwei angesetzte „Entscheidungsspiele“ mit dem Sieger der Staffel II, SV Altenoythe, um den Meistertitel der zweiten Kreisklasse. Es sollten Partien werden, von denen man heute in Sevelten und Altenoythe noch spricht.

Los ging es im ersten Spiel mit einem 4:1-Erfolg für den SV Altenoythe. Doch die Sevelter hatten den besseren Start. Ellers erzielte die Führung. Aber die Führung hielt nicht lange, denn Altenoythes Ausputzer Cloppenburg gelang das 1:1, ehe Dumstorff die Altenoyther per Freistoß in Führung brachte. In der Folgezeit legten die Altenoyther durch Thoben und Speckmann nach. Nun würde dem SVA schon ein Unentschieden im Rückspiel reichen, um den Titelgewinn einzutüten. Es sollte jedoch anders kommen. Die Sevelter gewannen dank der Tore von Albers, Wilmes und Brandt mit 3:0.

Ein drittes Spiel musste her, das sich zu einer wahren Regenschlacht entwickelte, in der es nach 90 Minuten 0:0 stand. Eine Verlängerung musste her. Die hatte es in sich. Die Sevelter spielten zudem Zeitpunkt bereits in Unterzahl. Engelmann war bereits nach 34 Minuten des Feldes verwiesen worden.

In der 101. Minute der Verlängerung gelang Seveltens Top-Torjäger Ellers die Führung. Die hielt nur 180 Sekunden, weil Altenoythes Sprock einen Abwehrschnitzer Seveltens zum Ausgleich nutzte. Es gab Elfmeterschießen. Für Sevelten trafen Hillen, Niehaus und Ziemens. Für den SVA trafen nur der Linksverteidiger und Sprock. Held des Tages war Seveltens Keeper Möller, der die Elfer von Kreyenschmidt und Kemper entschärft hatte.

Saison 2017/2018

In jener Spielzeit erlebten die Spieler der Sportfreunde auch ein denkwürdiges Elfmeterschießen. Im Endspiel des Kreispokals zwischen Sevelten und BW Ramsloh stand es nach 120 absolvierten Minuten 1:1. Ein Elfmeterschießen musste her.

Ramslohs zweiter Schütze David Penchev verschoss, während die Sevelter ihre Elfmeter verwandelten. Seveltens letzter Schütze war Matthias Steting. Er verwandelte eiskalt, um anschließend in einer Jubeltraube seiner Mitspieler „unterzugehen“.

Für die Sportfreunde Sevelten war es nach 1987 der zweite Triumph im Kreispokal-Wettbewerb gewesen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.