Garrel Auf der Kegelbahn im Auehof Garrel herrscht gute Laune, wie immer am Kegeltag des Vereins „Rull man tau“. Seit 40 Jahren genießen die Kegler, von denen die meisten aus Petersdorf stammen, die muntere Unterhaltung „up platt“ untereinander – wenn sie nicht gerade zu zweit auf den Bahnen am Kegeln sind und dort beim Kegelduell ihr Bestes geben.

„Im Sommer 1975 starteten wir mit sechs Paaren auf der neu gebauten Kegelbahn des Grillhauses Garrel, wie das Restaurant damals noch hieß,“ berichtet Bernd Tangemann. Er und seine Ehefrau Elisabeth sind als einziges Paar seit der Gründung des Kegelvereins dabei und immer noch aktiv. Sie kegeln heute zusammen mit Marianne und Helmut Wieczorek, Dieter Wieczorek und Marion Hermes sowie Egon und Sabine Suhr. Gekegelt wird alle vier Wochen sonntags von 10 bis 12 Uhr, im Anschluss daran gibt es für alle ein leckeres Mittagessen im Restaurant des Auehofs.

Eine besondere Rolle kommt Kegelmutter Marianne Wieczorek zu, die dafür sorgt, dass alles gut läuft. Sie hat die Unterstützung des ganzen Vereins und darf auch mal eine Ansage machen. Außerdem verwaltet sie die Kegelkasse.

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Vier Jahrzehnte Kegeln bedeutet inzwischen auch, dass man an Traditionen hängt. Ganz wichtig ist das Aufstellen des Maskottchens in Form eines weißen Mini-T-Shirts mit der Aufschrift „Rull man tau“ seit 1975, denn dann schafft man „alle Neune“ gleich viel besser. Auch bei den Kegelspielen wie Tannenbaum- oder Hausnummernkegeln hat sich der Glücksbringer bewährt, auch wenn es den Keglern mehr um den geselligen Spaß geht.

„Früher haben wir immer beim Pokalkegeln teilgenommen und auf dem Keglerball gefeiert“, erinnert sich Bernd Tangemann gerne zurück. Fahrradtouren mit Spargelessen sind auch heute noch angesagt und natürlich Kohltouren, verbunden mit einem nächtlichen Spiegeleieressen. Marianne Wieczorek denkt da schon an das nächste Kohlessen am 5. März, das Dieter Wieczorek und Marion Hermes als amtierendes Kohlkönigspaar organisiert haben: „Es ist Tradition, dass der Kohlkönig während der Amtszeit zum Frühschoppen und die Kohlkönigin zu Kaffee und Kuchen einlädt!“ Nicht zu vergessen das traditionelle Spießbratengrillen am Muttertag, bei dem reihum in geselliger Runde ein leckerer Braten auf einem Holzkohlegrill mit Spieß gegrillt wird. Die Kegler sind sich einig, dass das jedes Jahr eine der schönsten Feiern des Vereins ist: „Und ein lütter Schluck darf dabei auch nicht fehlen!“

Zum 40-jährigen Bestehen hatten sich jetzt auf Einladung der aktiven Kegler auch Hermann von Garrel, Marlies Schlarmann, Maria Wieczorek sowie Hanna und Alwin Menke auf der Kegelbahn eingefunden, um die schönen Kegeljahre Revue passieren zu lassen und in Erinnerungen zu schwelgen Wie es sich für den besonderen Anlass gehört, gab es danach ein Festtagsmenü mit drei Gängen für die Kegler, mit dem sie das Jubiläum später ausklingen ließen.

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