HöLTINGHAUSEN Hinten hui, vorne pfui: Wegen einer ganz schwachen Offensivleistung haben die Oberliga-Handballerinnen des SV Höltinghausen den Saisonauftakt gegen Mitaufsteiger Werder Bremen II in den Sand gesetzt. Sie verloren am Sonnabend vor 200 Zuschauern in der Emsteker Sporthalle an der Ostlandstraße mit 22:26 (12:9).

Bereits in der ersten Halbzeit sahen die Anhänger des SVH, dass in der Offensive ihres Teams der Wurm steckte. Dabei rissen auch die Bremerinnen keine Bäume aus. Nach einer Viertelstunde stand es zur Verwunderung aller Beteiligten 1:1. Höltinghausens Coach Torsten Landwehr hatte zu diesem Zeitpunkt schon genug gesehen. „Das war einfach nur katastrophal, was wir in der Anfangsphase im Angriff geboten haben“, sagte er.

Doch mit zunehmender Spieldauer stellten die Höltinghauserinnen ihre Visiere besser ein. Es ging mit einer 12:9-Führung in die Pause.

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Viele Unkonzentriertheiten

Doch im zweiten Durchgang brachten sich die Höltinghauserinnen mit vielen Unkonzentriertheiten selbst auf die Verliererstraße. Erneut leistete sich der Landesliga-Meister viel zu viele Fehler in der Offensive.

Landwehr war der Verzweiflung nahe. „Das war kaum zu glauben. Wir haben uns wieder eine Auszeit genommen und zehn Minuten lang keine Hütte gemacht“, ärgerte er sich.

Dagegen drehten jetzt die Bremerinnen auf. Angetrieben von einer kleinen Schar Fans gingen sie mit 19:16 in Führung. Zwar kamen die Höltinghauserinnen noch auf 18:19 heran, doch Werder ließ sich in der Schlussphase die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Starke Jasmin Felske

Bezeichnend: Nach Landwehrs Worten sei Torhüterin Jasmin Felske seine stärkste Akteurin gewesen. „Sie hat wieder viele schwere Bälle gehalten. Ihr kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte Höltinghausens Trainer.

Dagegen ging er mit seinen Feldspielerinnen hart ins Gericht. „Mit so einer schwachen Ausbeute haben wir in der Oberliga nichts zu suchen“, nahm er kein Blatt vor den Mund. Erfolgreichste Werferin war Eugenia Hofmann. Sie hatte immerhin sechs Tore gemacht. Dagegen gingen Martina Hilgenberg und Inka Bosmann leer aus – und dafür hatte Landwehr kein Verständnis. „Es darf nicht sein, dass zwei meiner torgefährlichsten Spielerinnen keinen Treffer auf dem Konto haben.“

SV Höltinghausen: Felske - Tatjana Hofmann (1), Voßmann (1), Hilgenberg (4), Grafe (4), Eugenia Hofmann (6), Lemcke (4), Neelen (2), Klein, Sara Böckmann, Tietjen, Bosmann, Theresa Böckmann.

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