Cloppenburg Waffenscheine wurden am Mittwochabend zwar nicht ausgestellt, aber so mancher Spieler des Fußball-Regionalligisten BV Cloppenburg könnte mit seinem Schuss wohl auch Großwild erlegen. Das legt zumindest der „Speedometer“ nahe, den Matthias Knust mit ins BVC-Stadion gebracht hatte. Der Projektleiter „FuPa Nordwest“, dem neuen Internetangebot der NWZ  (siehe Info-Kasten), hat sich mit dem Geschwindigkeitsmessgerät auf die Suche nach dem „Schnellsten Schuss im Nordwesten“ begeben. In Cloppenburg gewann ein Spieler, der sich zurzeit im Training des BVC vorstellt. Der 20-jährige Milad Faqiryar von Kickers Emden jagte den Ball mit 124 Stundenkilometern ins Gehäuse – was für eine beeindruckende Bewerbung. Da will man kein Torwart sein . . .

Das musste am Mittwochabend aber auch niemand. Alle Spieler hämmerten den Ball aus fünf Metern Entfernung ins leere Tor. Sie nahmen den Wettbewerb, an dem sich zuvor schon der VfL Oldenburg beteiligt hatte, mit Humor – und doch ernst.

So bewahrheitete sich die nicht ganz ernst gemeinte Befürchtung des einen oder anderen Spielers, dass Tor zu verfehlen, zwar nicht. Aber Andreas Zimmermann wollte auch nicht auf sich sitzen lassen, dass er mit seinem Schuss die Hunderter-Marke (97) verfehlt hatte. Er wollte unbedingt noch einmal schießen und schaffte es dann wie seine Mannschaftskameraden, den Ball auf mehr als 100 km/h zu beschleunigen.

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Neben Faqiryar beeindruckten besonders Kapitän Christian Willen und Rückkehrer Paul Kosenkow mit ihrer Schussgewalt. Allerdings verfehlten alle drei den bisherigen Spitzenwert knapp: Kai Schröder vom VfL Oldenburg hatte den Ball auf 126 km/h beschleunigt.

Dennoch war Co-Trainer Mario Neumann zufrieden. Und die Torhüter der Regionalliga Nord sind gewarnt. Sie wissen: Wenn Faqiryar, Willen und Kosenkow zum Schuss ansetzen, droht die Gefahr, dass gleich die Hände glühen . . .


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Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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