Scharrel Einstimmig haben sich die Schützen des Schützenvereins „Hubertus“ Scharrel auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sportlerheim für einen Schießstandneubau ausgesprochen. Der Vorstand wurde beauftragt, die Planungen zu forcieren und mögliche Fördergelder zu eruieren. Das Investitionsvolumen für einen Neubau liegt bei 600 000 Euro.

Über 60 Schützen konnte Vorsitzender Willi Hinrichs im Sportlerheim begrüßen. Nach einem Überblick über die Schießstände, die in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte gebaut wurden, machten Hinrichs und der Planungsausschuss deutlich, wohin ihrer Auffassung nach die Reise gehen soll: Ein neuer, zeitgemäßer Luftgewehrschießstand soll gebaut werden.

Seit der Einweihung des jetzigen Luftgewehr- und Kleinkaliberschießstandes im August 1993 habe sich der Schießsport rasant weiterentwickelt. Für die Sportschützen gebe es keine ausreichenden Aufenthaltsmöglichkeiten. So war auf der Mitgliederversammlung im November 2018 der Antrag auf Anbau und Renovierung des Schießstandes gestellt worden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der damals gebildete Planungsausschuss erarbeitete drei Planentwürfe, die dem Vorstand im März vorgetragen wurden. Ein Entwurf wurde verfeinert und in einer weiteren Vorstandsrunde erneut besprochen und für gut befunden.

„Wenn wir uns fortentwickeln wollen und im Schießsport weiterhin vorne mitmischen möchten, müssen wir nach vorne blicken und das ist nur mit einem Neubau möglich“, sagte Hinrichs. Wilfried Kuhl, der die Planungen vortrug, bedankte sich bei Maria und Hans Wessels für die Unterstützung bei der Ausarbeitung der Pläne.

Der Schießstandneubau an der Rückseite des Sportlerheims sieht ein Gebäude von 16,50 Meter mal 42 Meter vor und beinhaltet einen Luftgewehrschießstand für zehn bis zwölf Stände, einen Aufenthaltsraum für 100 Besucher mit sanitären Einrichtungen, Küche, Kühlraum und einen großen Abstellraum. Zudem wird der Aufenthaltsbereich für Besucher bei Feiern durch eine mobile verschiebbare Wand auf 300 Plätze erweiterbar sein. Die reinen Materialkosten für diverse Arbeiten bezifferte der Planungsausschuss auf rund 340 000 Euro. Darin enthalten seien noch keine Schießtechnik und kein Mobiliar. Beim Neubau sollen die Arbeitsleistungen möglichst in Eigenleistung erbracht werden.

Mit der Gemeinde habe es bereits ein vielversprechendes Gespräch gegeben. Unter anderem sollen bei ihr sowie beim Landes- und Kreissportbund mögliche Fördergelder eingeworben werben. Einhellig sahen die Vereinsmitglieder die Notwendigkeit eines barrierefreien Schießstandneubaus statt einer Renovierung der jetzigen unterirdischen Stände. Wie Hinrichs betonte, möchte „Hubertus“ Scharrel mit dem Bauvorhaben seine über 400 Mitglieder nicht durch höhere Vereinsbeiträge belasten.

Einstimmig beschlossen die Schützen an diesem Abend auch, dem Landessportbund Niedersachsen beizutreten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.