Vechta Basketball-Bundesligist Rasta Vechta könnte an diesem Sonnabend (20 Uhr, Rasta Dome) gegen die Baskets Würzburg mit einem Sieg gleich doppelt im Abstiegskampf zuschlagen. Einerseits würde sich die Mannschaft von Trainer Pat Elzie auf sechs Punkte vom Gast und Tabellenvorletzten entfernen und andererseits, da vor drei Wochen bereits das Hinspiel 61:52 gewonnen wurde, der direkte Vergleich gesichert werden.

Die Vorzeichen sind gut, hat Würzburg doch vier Niederlagen in Folge zu verkraften, während Vechta bereits in Würzburg gewann, obwohl diese Partie, gesät mit insgesamt 81 Fehlwürfen beider Seiten, schwach war. Eine weitere Schwäche bei Würzburg scheint das Schlussviertel zu sein, wo deutliche Rückstände eingefangen und die vier Niederlagen damit perfekt gemacht wurden.

Aber auch bei Rasta Vechta gibt es vieles zu verbessern, wie die schwache zweite Halbzeit in Ludwigsburg zeigte. Trainer Pat Elzie zog daraufhin das Training an. „Ich glaube, die Jungs haben sich die deutlichen Worte zu Herzen genommen“, erhofft sich Elzie eine entsprechende Reaktion und setzt auch auf die Fans in diesem immens wichtigen Spiel. Dann könnte der Hexenkessel Rasta Dome vielleicht sogar dem schwächstem Freiwurf-Team Vechta (67,6 Prozent) im Duell mit der zweitschwächsten Vertretung aus Würzburg (67,8 Prozent) helfen.

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Personell gibt es ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Rashad Bishop (Knieverletzung), während Max Weber (Achillessehne) ausfällt. Dafür haben Richie Williams (Leistenprobleme) und Dirk Mädrich (Achillessehne) Entwarnung gegeben.

Würzburg kann bis auf Sebastian Betz die Bestbesetzung antreten lassen. Sein Debüt im Trikot der Würzburger wird dann wahrscheinlich Dominic Waters geben. Der neue Guard der Unterfranken musste gegen Bonn noch passen, weil er sich einen Nerv im Nacken eingeklemmt hatte. Damit hat Trainer Stefan Koch die Qual der Wahl und will am Spieltag entscheiden, welcher seiner sieben Ausländer aussetzen muss. Für den seit zwei Monaten in Würzburg arbeitenden Coach wird in dieser Frage vielleicht entscheidend sein, welchem Akteur er am ehesten zutraut, mit dem Druck umgehen zu können.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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