MOLBERGEN /BARßEL MOLBERGEN/BARßEL/STT - Reiner Landwehr, Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten SV Molbergen, entpuppt sich in den letzten Stunden vor dem Derby gegen den STV Barßel (Sonntag, 15 Uhr) unfreiwillig als Experte für Rasenkunde. Schuld daran sind die schwierigen Platzverhältnisse im Waldeck-Stadion. „So richtig gut sieht der Rasen nicht aus. Er ist ziemlich tief“, sagt er.

An eine Absage denkt in Molbergen momentan aber noch niemand. „Ist doch klar: Wir wollen alle, dass der Ball endlich rollt. Deshalb gehen wir zurzeit davon aus, dass am Sonntag gespielt wird.“ Reiner Landwehr ist es deshalb auch nicht wichtig, welcher Gegner in Molbergen vorstellig wird. „Letzte Woche hätten wir gegen Garrel gespielt, nun heißt der Gegner STV Barßel. Das wird nicht einfacher für uns.“ Nur eine Sache gibt er zu Bedenken: „Wir spielen auswärts besser als zu Hause. Jetzt müssen wir langsam den Schalter umlegen und auch in den Heimspielen überzeugen.“

Die Statistik belegt Landwehrs Ansicht: Gegen Altenoythe, Friesoythe und Emstekerfeld spielte der SVM daheim jeweils nur 0:0.

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Barßels Trainer Uwe Eckel plagen derweil ganz andere Sorgen. Er hätte es gern gesehen, wenn die Rückrundenvorbereitung so ereignislos verlaufen wäre wie ein torloses Unentschieden. Doch dem war nicht so. „Wegen der vielen Abgänge hat sich in unserem Kader einiges getan. Wir müssen schauen, ob wir unsere jetzige Position halten können“, sagt Eckel.

Den vom Verein als Neuzugang präsentierten Offensivspieler Baris Vural hat Eckel schon abgeschrieben. „Er war noch nicht einmal beim Training. Er zieht es scheinbar vor, ein halbes Jahr nicht zu spielen, statt bei uns Spielpraxis zu sammeln.“ Und überhaupt: Eckel ist die Personalie Vural endgültig leid. „Warum soll ich mich weiter mit diesem Thema beschäftigen? Meine ganze Aufmerksamkeit gilt meiner aktuellen Mannschaft. Die Partie gegen Molbergen wird für uns eine erste Standortbestimmung.“

Für Barßels Trainer ist es derzeit auch nicht einfach, den Überblick über die Personalfragen zu behalten. Terence Diobe (Handverletzung) und Sebastian Koch (Leistenverletzung) fallen am Sonntag definitiv aus. Ab März wird zudem Manndecker Michael Baumann fehlen. „Ihn zieht es beruflich nach München“, sagt Eckel.

Ein Lichtblick am Horizont ist gleichwohl Stefan Nabers Rückkehr. „Er hat sein Auslandssemester in Schweden beendet und wird uns wieder zur Verfügung stehen“, freut sich Eckel.

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